Doch kein Wechsel von Noah Atubolu? Eintracht Frankfurt schaut sich wohl bei Top-Klubs um | Goal.com Deutschland

Публикувано на 25 Aug 2026 | Време за четене: 2 минутиDoch kein Wechsel von Noah Atubolu? Eintracht Frankfurt schaut sich wohl bei Top-Klubs um | Goal.com Deutschland

Das Torhüter-Karussell bei Eintracht Frankfurt nimmt in den Tagen vor dem Bundesliga-Start nochmal gehörig Fahrt auf. Damit war spätestens nach der 0:7-Klatsche im Test gegen Brentford zu rechnen, weil Trainer Adi Hütter intern anschließend deutlich machte, weder mit Kaua Santos noch mit Michael Zetterer als Nummer eins in die Spielzeit gehen zu wollen und in der Folge Noah Atubolu vom SC Freiburg als Wunschkandidat der SGE auf dem Radar auftauchte.

Anders als es sein Berater kürzlich behauptete, steht zumindest Zetterer nun tatsächlich vor einem Wechsel zu Leeds United. Das berichtet der kicker. Demnach habe ein Besuch von Zetterer in Leeds am Wochenende zu einem Umdenken geführt. Der 31 Jahre alte Keeper könne sich nun einen Wechsel in die Premier League als Stellvertreter von James Trafford vorstellen, heißt es. Als Ablösesumme seien fünf Millionen Euro angepeilt. Exakt diese Summe hatten die Frankfurt erst im vergangenen Sommer für Zetterer an Werder Bremen überwiesen.

Bedeutet der Zetterer-Abgang nun, dass der Weg für Atubolu in die hessische Metropole frei ist? Nicht ganz. Zwar sei der 24-Jährige nach wie vor die Wunschlösung der Eintracht, wenn es um die Stammbesetzung im Tor für die Saison geht, allerdings könnten sich die Verhandlungen mit dem SC Freiburg als kompliziert erweisen.

Laut kicker gelte es als ausgesprochen unwahrscheinlich, dass die Eintracht die mindestens geforderten 15 Millionen Euro für Atubolu auf den Tisch legen kann, beziehungsweise will. Zuletzt wurde ein besonderes Transfermodell ins Spiel gebracht, bei dem Atubolu doch noch seinen Vertrag in Freiburg verlängert, anschließend auf Leihbasis zur SGE wechselt, die wiederum eine Kaufpflicht akzeptiert.

Aufgrund der komplizierten Gemengelage wandere der Blick der Eintracht-Entscheider um Markus Krösche auf der Suche nach kostengünstigeren Alternativen nun zu den Ersatzbänken internationaler Top-Klubs. Besonders im Fokus stünden demnach die SSC Neapel und namentlich nicht genannte Vereine in London.

Bei Napoli hat der erst in der vergangenen Saison für viel Geld verpflichtete Vanja Milinkovic-Savic das Duell mit Alex Meret um den Stammplatz zwischen den Pfosten scheinbar vorerst verloren. Zum Saisonauftakt stand zumindest der 29-Jährige Meret gegen Genua im Tor. Bei Arsenal ist mit Kepa Arrizabalaga der einst teuerste Torhüter der Welt nur die Nummer zwei hinter David Raya. Bei Chelsea ist Robert Sanchez die Nummer eins und Mike Penders die Nummer zwei. Bei Tottenham bekleidet der 37 Jahre alte Routinier Martin Dubravka die Backup-Position hinter Antonin Kinsky.

Womöglich muss sich die SGE aber auch noch auf die Suche nach einer Nummer zwei begeben, schließlich wäre eine Saison für den erst 23-jährigen Kaua Santos auf der Ersatzbank ein verlorenes Jahr. "Sollte für den Brasilianer irgendwo noch eine Tür aufgehen, könnte es zur großen Torwart-Rochade kommen", schreibt der kicker.

Eine Alternative diesbezüglich könnte dann auch der aktuell nach wie vor vereinslose Florian Kastenmeier sein. Dem ehemaligen Kapitän von Fortuna Düsseldorf lagen bereits zahlreiche Angebote vor, die er jedoch allesamt abgelehnt hatte - etwa von Werder Bremen, Hertha BSC oder Hannover 96. Fraglich, ob der 29-Jährige eine Reservistenrolle für attraktiver erachtet als eine Stammposition in Berlin. Vielmehr soll es Kastenmeier ins Ausland ziehen, dort regt sich aber dem Vernehmen nach aktuell recht wenig.


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