Nach Frage zu Ousmane Dembele wird Zinedine Zidane ungehalten gegenüber Journalist | Goal.com Deutschland

Ousmane Dembele blieb in Frankreichs Nationalelf zuletzt torlos, doch Trainer Zinedine Zidane stärkt dem Offensivstar den Rücken.
Die anhaltende Diskussion in Frankreich um das Leistungsgefälle des 27-Jährigen zwischen seinem Klub Paris Saint-Germain und der Nationalmannschaft sorgte auf der Pressekonferenz vor dem Nations-League-Rückspiel gegen Belgien für Unmut bei Zidane. Auf die Nachfrage eines Journalisten reagierte der Cheftrainer verärgert: "Was soll das heißen? Bei Paris Saint-Germain ist er besser - und hier?"
Im Anschluss stellte sich der Weltmeister von 1998 schützend vor den Angreifer und betonte dessen taktischen Wert für das Spiel der Bleus. "Ich fand ihn gut in den drei Spielen, in denen wir ihn gesehen haben. Ousmane macht eben das, was Ousmane ausmacht. Ich bin zufrieden mit seiner Leistung auf dem Platz, denn er bewegt sich viel. Genau darauf kommt es uns an und das macht er sehr gut. Ich kann ihm kaum etwas vorwerfen", erklärte Zidane.
Dembele blieb in den bislang drei Partien unter Zidane, der ihn zuletzt beim 1:1 gegen Italien als Kapitän aufbot, torlos. Gerade an Azzurri-Keeper Gianluigi Donnarumma war Dembele kürzlich mehrfach gescheitert.
Das mindert das Vertrauen des Trainers aber keineswegs. "Es stimmt, dass er kein Tor erzielt hat, aber er hatte Chancen. Man denkt immer nur an das Tor und sagt, er müsse treffen - ich sehe das anders. Ich bin zufrieden mit dem, was meine Spieler gezeigt haben", stellte Zidane klar.
Dembele selbst vermittelt den Eindruck, dass ihn die anhaltende Debatte kalt lässt. Auch, weil der Flügelstürmer sich im Laufe seiner Karriere bei den Stationen FC Barcelona, Paris Saint-Germain und auch schon in der Nationalelf regelmäßig mit öffentlicher Kritik konfrontiert sah.
Die Franzosen starteten mit zwei 1:0-Erfolgen gegen die Türkei sowie Belgien in die Nations League, ehe am dritten Spieltag das Remis gegen Italien folgte. Dembele stand in zwei Partien in der Startelf und spielte die vollen 90 Minuten, in Belgien brachte ihn Zidane erst in der 68. Minute ins Spiel.
Bislang bestritt der Ex-Dortmunder 70 Länderspiele für Frankreich, in denen ihm 13 Tore und sieben Vorlagen gelangen.
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