"Real Madrid war gezwungen": Vinicius Junior sieht sich brisanter Vermutung ausgesetzt | Goal.com Deutschland

Veröffentlicht am 25 Aug 2026 | Lesezeit: 2 Minuten"Real Madrid war gezwungen": Vinicius Junior sieht sich brisanter Vermutung ausgesetzt | Goal.com Deutschland

Der frühere spanische Nationaltorwart Santiago Canizares hat einen brisanten Verdacht, was die Vertragsverlängerung von Vinicius Junior bei Real Madrid angeht.

Bei El Partidazo de Cope regte sich Canizares über Vinicius' Theatralik bei Reals 2:1-Sieg bei Espanyol Barcelona zum LaLiga-Auftakt am vergangenen Wochenende auf. Der Offensivspieler der Königlichen war mehrfach im Strafraum zu Boden gegangen und hatte jeweils vergeblich einen Elfmeterpfiff gefordert.

Canizares nahm Vinicius' Verhalten auf dem Platz zum Anlass, um dessen Wert für eine Mannschaft in Frage zu stellen: "In diesem Sommer gab es eine Debatte. Er hatte noch ein Jahr Vertrag, verkauft man ihn oder nicht. Was er dir fußballerisch gibt im Vergleich zu dem, was er dir nimmt. Weißt du, was los war? Niemand will ihn", mutmaßte der 56-Jährige, der in den 1990er Jahren insgesamt 55 Pflichtspiele für Real absolvierte und danach beim FC Valencia (1998 bis 2008) zur Ikone wurde, dass es Vinicius für einen potenziellen Abschied aus Madrid schlichtweg an Optionen mangelte.

"Niemand will einen solchen Spieler in seinem Verein. Und ich glaube nicht, dass er irgendwelche Angebote hatte", fuhr Canizares fort. "Real Madrid war gezwungen und musste seinen Vertrag verlängern, weil sich sicherlich kein Verein bei ihm oder seinem Berater gemeldet hat, da niemand einen Spieler mit diesen Eigenschaften will. Na ja, vielleicht ein kleinerer Verein … Newcastle", so der 46-fache spanische Nationalkeeper weiter.

Die Verlängerung von Vinicius' zuvor 2027 auslaufendem Vertrag hatte sich lange hingezogen und war seit eineinhalb Jahren regelmäßig eines der bestimmenden Themen in der spanischen Hauptstadt. Wollte Real die angeblich horrenden Gehaltsforderungen des 26-Jährigen nicht erfüllen, sollen die Verhandlungen zeitweise gestoppt worden sein. Letztlich fand man aber doch noch zueinander und Anfang August verlängerte Vinicius sein Arbeitspapier langfristig bis 2032.

Interesse soll es neben den finanzstarken Topklubs aus Saudi-Arabien zuletzt auch seitens des FC Arsenal gegeben haben. Medienberichten zufolge wäre der englische Meister sogar bereit gewesen, Vinicius zum bestbezahlten Spieler seiner Vereinsgeschichte zu machen, um ihn aus Madrid nach London zu lotsen. Ansonsten blieb die Gerüchteküche rund um Vinicius in den vergangenen Monaten eher ruhig, was aber auch darin begründet liegt, dass schlichtweg nur wenige Vereine auf der Welt finanziell dazu in der Lage wären, den brasilianischen Nationalspieler zu verpflichten.

Reals neuer Trainer Jose Mourinho hatte sich nach dem erneuten Wirbel um Vinicius bei der Partie gegen Espanyol indes demonstrativ vor seinen Topstar gestellt. "Vini ist kein Heiliger, aber was sie ihm antun, ist zu viel", betonte Mourinho nach dem knappen Auswärtssieg am Samstagabend und wurde bezüglich des Umgangs mit Vinicius in gegnerischen Stadien deutlich: "Wir sind in einer gesellschaftlichen Ära des Anti-Mobbings. Bei Vini sind wir noch immer in der Mobbing-Phase – ob seitens des Gegners, seitens des Publikums. Wir müssen ihn bestmöglich erziehen und bestmöglich darauf vorbereiten."


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Bericht William Hill

William Hill

4.3

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