1. FC Köln lässt Topklub bei Said El Mala offenbar eiskalt abblitzen | Goal.com Deutschland

Borussia Dortmund hat offenbar einen konkreten Vorstoß gewagt, um sich die Dienste von Offensivspieler Said El Mala zu sichern.
Das berichtet Sky. Allerdings blieb es demnach beim Versuch: Vergangene Woche soll der BVB ein Angebot für El Mala in Köln hinterlegt haben. Dessen Eckdaten: 26 Millionen Euro Sockelablöse und oben drauf acht Millionen Euro leicht zu erreichender sowie acht Millionen Euro schwer zu erreichender Bonuszahlungen. Das Gesamtpaket hätte also zwischen 34 und 42 Millionen Euro liegen können.
Beim FC sorgte die Dortmunder Offerte laut Sky allerdings lediglich für Irritationen, der Tabellen-14. der vergangenen Bundesligasaison lehnte wohl umgehend ab. Wenig überraschend, wenn man die jüngere Vergangenheit in der Causa El Mala bedenkt.
Eine rund 50 Millionen Euro schwere Offerte des FC Brentford für den 19-Jährigen hatte Köln bereits abgesegnet, allerdings sagte kurz darauf dann El Mala selbst den Engländern ab. Vonseiten des FC ist seither jedenfalls klar: Um den deutschen U21-Nationalspieler zu bekommen, müssen interessierte Vereine eine Ablösesumme berappen, die sich mindestens im Bereich der von Brentford gebotenen 50 Millionen Euro bewegt.
Ob El Mala eine weitere Saison in Köln verbringt oder diesen Sommer noch wechselt, bleibt indes offen. Sky zufolge wäre der Dribbler für einen Transfer zum BVB grundsätzlich offen, dafür müsste Dortmund sein Angebot aber deutlich nachbessern. Der Vizemeister braucht in der Offensive bekanntlich einen Ersatz für den in Richtung FC Barcelona abgewanderten Karim Adeyemi, El Mala wäre ziemlich ideal dafür.
Ein Verbleib beim FC, wo er noch bis 2030 unter Vertrag steht, ist für El Mala derweil dem Vernehmen nach ein absolut realistisches Szenario. "Er ist hier, ist Spieler des 1. FC Köln und gibt jeden Tag Gas. Wir haben gestern noch mal lange gesprochen: Er kniet sich in alles rein, weiß ganz genau, was seine Themen sind, die er bearbeiten möchte. Das macht er aktuell und man sieht, dass er in jedem Zweikampf mit dabei ist und defensiv mitarbeitet", betonte Kölns Trainer Rene Wagner bei Sky, dass sich sein Starspieler voll und ganz mit den Geißböcken identifiziert.
El Mala mache "nicht den Eindruck, dass irgendetwas anderes in seinem Kopf rumschwebt. Und wenn dann was kommen sollte, kann man sich hinsetzen und reden", ließ Wagner die kurzfristige Zukunft offen. Neben dem BVB sollen sich allen voran englische Klubs mit einer Verpflichtung El Malas beschäftigen, der FC Liverpool und Newcastle United wurden zuletzt als Interessenten gehandelt.
Der FC hatte den Youngster 2024 von Viktoria Köln verpflichtet, allerdings zunächst für ein weiteres Jahr an den Drittligisten verliehen. Die vergangene Saison war also El Malas erste in der Bundesliga, mit 13 Toren und fünf Assists in 34 Ligaspielen war er maßgeblich am Klassenerhalt der Kölner beteiligt.
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