Pikante Entscheidung: Julian Alvarez zieht offenbar Konsequenz aus geplatztem Transfer zum FC Barcelona | Goal.com Deutschland

Wie der Radiosender Onda Cero vermeldet, spielt Alvarez mit dem Gedanken, sich nach den Ereignissen von seinem bisherigen Berater Fernando Hidalgo zu trennen und stattdessen bei der Agentur von Ex-Spieler Javier Pastore, die unter anderem auch ManCitys Sommer-Neuzugang Enzo Fernandez vertritt, anzuheuern.
Grund dafür ist offensichtlich der aus Sicht des argentinischen Stürmers äußert unzufriedenstellende Verlauf der vergangenen Transferperiode. Alvarez wollte sich in jener unbedingt dem FC Barcelona anschließen, bekam von seinem Klub Atletico Madrid allerdings keine Freigabe.
"Die Chance, dass wir ihn an Barca verkaufen, liegt bei null Prozent. In diesem Fall geht es nicht um Geld, sondern um Würde. Es wurde eine Kampagne gestartet mit Lügen und Halbwahrheiten. Und einzig Atletico muss den Preis dafür zahlen", hatte ein Offizieller Atleticos wenige Tage vor Transferschluss gegenüber der Marca erklärt.
Zwischen den Parteien krachte es dabei schon länger. Im Frühjahr soll Alvarez zunächst eine vorzeitige Vertragsverlängerung inklusive Gehaltserhöhung bei den Rojiblancos ausgeschlagen haben. Laut Marca hätten Atleticos Bosse ihm zugesagt, im Sommer wechseln zu dürfen, sollte ein Verein bis zum 20. Juni ein Angebot mit einer Ablöse von 150 Millionen Euro abgeben. Dies ist aber angeblich nie passiert.
Stattdessen umwarb Barca den amtierenden Vize-Weltmeister öffentlich und versuchte, über dessen Berater Hidalgo Druck auf Atletico auszuüben. Alvarez erklärte während der WM in den USA, Kanada und Mexiko, dass ein Wechsel für ihn und auch für Atletico die beste Option sei.
Atletico bekräftigte hingegen mehrfach, dass man Alvarez nicht an Barcelona abgeben werde und pochte auf die festgeschriebene Ablöse im bis 2030 laufenden Vertrag des Angreifers: 500 Millionen Euro. Das Team von Cheftrainer Hansi Flick soll dagegen "nur" 100 Millionen Euro geboten haben. Ein Transfer kam letztlich nicht zustande, obwohl zum Schluss sogar die beiden Premier-League-Giganten Manchester City und der FC Arsenal in den Poker eingestiegen waren. Barca verpflichtet stattessen Gabriel Jesus von den Gunners.
Den Start in die neue Spielzeit verpasste Alvarez schließlich aufgrund einer Krankheit, die letzten beiden LaLiga-Spiele gegen Real Sociedad und Osasuna fehlte er, nachdem er bei seinem Saisondebüt von den Atletico-Fans ausgebuht worden war, wegen muskulärer Probleme.
Madrid hatte Alvarez 2024 für 75 Millionen Euro Ablöse verpflichtet. Seitdem erzielte er in 109 Partien 49 Tore. Zudem bereitete er noch 18 weitere Treffer vor.
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