"Einen zweiten wird es nicht geben": Thomas Tuchel von Harry Kane extrem beeindruckt | Goal.com Deutschland

Şu adreste yayınlandı 01 Oct 2026 | Okuma zamanı: 1 dakika"Einen zweiten wird es nicht geben": Thomas Tuchel von Harry Kane extrem beeindruckt | Goal.com Deutschland

Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat ein ausgiebiges Loblied auf Stürmerstar Harry Kane gesungen.

"Er ist ein Torjäger der Extraklasse, was den Abschluss angeht. Einen zweiten Harry Kane wird es nicht geben", sagte Tuchel mit Blick auf einen potenziellen Nachfolger des Bayern-Angreifers, sollte dieser einmal seine Karriere in Englands Nationalelf beenden. "Wir suchen nach verschiedenen Optionen und Lösungen. Es wird jemand anderes geben, aber es wird weder Harry sein noch eine Kopie von Harry. Wir werden eine Lösung finden, wenn es soweit ist - aber vielleicht nicht zu meiner Zeit, vielleicht erst in weiteren zehn Jahren."

Tuchel führte weiter aus: "Er hinkt nicht hinterher, er ist nicht langsam. Er ist der Erste auf dem Platz und der Erste, der alle antreibt - das ist seine Mentalität. Zusätzlich zu seinen Abschlussqualitäten hat er sich zu einem sehr, sehr fleißigen Stürmer entwickelt. Er ist ein Komplettpaket."

Besonders bemerkenswert findet der Coach, wie Kane auftrumpft, seitdem er die Tottenham Hotspur verließ und nach Deutschland zum FCB wechselte. "Er hat sich bei einem großen Verein wie dem FC Bayern München durchgesetzt und verdient dafür voll und ganz Lob. Das ist sehr, sehr beeindruckend", sagte Ex-Bayern-Trainer Tuchel. "Es ist nicht einfach, sich umzustellen und zum FC Bayern München zu kommen, wenn man dort nur gewinnt, gewinnt, gewinnt und es ein großer Verein ist. Man steht im Rampenlicht. Er hat alle mit seiner Qualität, seiner Arbeitsmoral und seiner Persönlichkeit für sich gewonnen. Es ist eine wunderschöne Geschichte."

Auch Kane äußerte sich bereits mehrfach angetan von seinem deutschen Übungsleiter, der England bei der vergangenen WM das beste Ergebnis seit dem legendären Triumph von 1966 bescherte. Das reichte in der englischen Öffentlichkeit jedoch nicht aus, um die Skepsis gegenüber Tuchel zu vertreiben.

Rückendeckung gab es daher im Juli von Kane. "Es ist sein erstes großes Turnier", erklärte der Ausnahmestürmer. "Er muss das verarbeiten und wird eine Menge lernen."

Für den Angreifer steht Tuchels Qualität außer Frage. Dieser sei ein "fantastischer Trainer", unterstrich der Kapitän der englischen Auswahl. "Die Begeisterung, die er hat, die Emotion, die er mitbringt, die taktische Erfahrung, die er besitzt - das bedeutet nicht, dass man es jedes Mal perfekt macht. Wir wollen es an den großen Tagen richtig machen, und das erwartet er auch von sich selbst", erklärte Kane.

Auch die umstrittene Kaderzusammenstellung für das Turnier in Nordamerika - Tuchel hatte etwa für großes Aufsehen gesorgt, als er prominente Namen wie Phil Foden, Cole Palmer und Trent Alexander-Arnold nicht berücksichtigte - bewertete Kane anders als die Kritiker in der Heimat. Es sei "die beste England‑Gruppe", von der er je "Teil gewesen ist, was den Zusammenhalt angeht", sagte Kane damals.


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