Hausdurchsuchung! Der FC Bayern sorgt für einen kuriosen "Kriminalfall" | Goal.com Deutschland

Şu adreste yayınlandı 15 Oct 2026 | Okuma zamanı: 1 dakikaHausdurchsuchung! Der FC Bayern sorgt für einen kuriosen "Kriminalfall" | Goal.com Deutschland

Denn der deutsche Rekordmeister erweckte in Person von Präsident Herbert Hainer unmittelbar nach der Aktion nicht unbedingt den Eindruck, ein juristisches Nachspiel einleiten zu wollen.

"Leider können sich unsere Fans nicht revanchieren, denn so schnell wird es bei 1860 keine Meisterschaft zu feiern geben", sagte Hainer schnippisch in Richtung des tief gefallenen Stadtrivalen, der infolge eines endgültigen Zerwürfnisses mit dem ungeliebten Investor Hasan Ismaik in dieser Saison in der Regionalliga an den Start gehen muss.

Doch ganz so humorvoll nahmen die Bayern-Granden den Vorfall, bei dem ein etwa 180 Quadratmeter großes Banner mit der Aufschrift "FC Bauern Hurensöhne" auf den Marienplatz geschmuggelt und zwischen jubelnden Bayern-Anhängern ausgebreitet wurde, offenbar doch nicht.

Die SZ berichtet nunmehr von Szenen, "die mehr an einen ernsthaften Kriminalfall erinnern". Die FC Bayern AG hat nämlich mittlerweile Strafantrag wegen Beleidigung gegen Unbekannt gestellt. Bei einem "Tatverdächtigen" vom Marienplatz gab es in der Folge sogar eine Hausdurchsuchung.

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18. Okt. 2026

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Der Anwalt des Beschuldigten bestätigte dies gegenüber der Bild. Demnach standen vier Kriminalbeamte vor wenige Tagen plötzlich vor der Tür des 1860-Anhängers, untersuchten die Wohnung und beschlagnahmten sämtliche elektronische Geräte - darunter den Computer.

Droht nun tatsächlich eine Verurteilung? Nicht wenn es nach Verteidiger Sebastian Wagner geht, der regelmäßig Fans von 1860 München vor Gericht vertritt. Ihm zufolge erfülle die Aktion keinen Straftatbestand. Außerdem sei die FC Bayern AG kein "beleidigungsfähiges Kollektiv".

Nach Angaben des Anwalts und der SZ seien die Beamten bei der Hausdurchsuchung "sehr freundlich" gewesen und hätten "sogar ein Schmunzeln" auf den Lippen gehabt. Der beschuldigte Fan ließ derweil über seinen Anwalt ausrichten: "Ein Derby dauert 90 Minuten. Vor Gericht würde ich es mit dem FC Bayern aber auch in der Nachspielzeit aufnehmen."

Zumindest ersteres wird sich am Sonntag zeigen. Denn dann trifft die Zweitvertretung des Rekordmeisters auf die Profimannschaft der Löwen. Ein direktes Aufeinandertreffen in der Liga hatte es zuletzt in der 3. Liga in der Saison 2020/21 gegeben. Am 37. Spieltag trennten sich die Mannschaften 2:2-Unentschieden. Für beide ein verhängnisvoller Ausgang.

Während die Bayern-Reserve als amtierender Meister in die Regionalliga abstieg, verpassten die Löwen am letzten Spieltag nicht nur den direkten Aufstieg zurück in die 2. Liga, sondern auch den Sprung auf den Relegationsplatz. Durch das 3:1 gegen die Löwen sicherte sich der FC Ingolstadt den Platz in den Playoff-Spielen und feierte gegen den VfL Osnabrück die Rückkehr in die 2. Bundesliga.


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