"Unheimlich über mich selbst geärgert": Bayern-Patron Uli Hoeneß bittet Max Eberl um Verzeihung | Goal.com Deutschland

Beim standesgemäßen 15:0-Sieg des deutschen Rekordmeisters gegen den Neuntligisten erklärte Hoeneß gegenüber Sport1, dass er sich beim FCB-Sportvorstand für seine Aussagen unmittelbar vor dem DFB-Pokalfinale im Mai entschuldigt habe.
Damals hatte der Klubpatron und Ehrenpräsident der Münchner in einem Interview mit dem SpiegelEberls Chancen auf einen Verbleib über dessen Vertragsende im Sommer 2027 hinaus als "60:40" betitelt.
"Zunächst einmal muss sich sagen, dass ich mich unheimlich über mich selbst geärgert habe", meinte Hoeneß nun, der darüber hinaus offenbarte, nicht damit gerechnet zu haben, dass seine Aussagen noch vor dem Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart veröffentlicht werden würden. Das sei "naiv" gewesen, so der 74-Jährige.
"Offensichtlich haben meine Aussagen so gut gefallen, dass sie am Samstagmorgen schon in die Öffentlichkeit gebracht wurden. Und damit war Max natürlich vor dem Pokalspiel nicht gut behandelt von mir und ich habe mich auch bei ihm entschuldigt", erklärte Hoeneß.
Mittlerweile stelle sich die Situation gänzlich anders dar. Die Chancen, dass Eberl über 2027 hinaus beim deutschen Rekordmeister arbeiten dürfe, würde er "im Moment auf 100" Prozent beziffern, antwortete Hoeneß auf eine entsprechende Frage.
Eberl selbst hatte am Mittwoch von einer Aussprache berichtet, das Verhältnis zu Patron Hoeneß sei sehr gut. Der Sportvorstand der Bayern war zum 1. März 2024 als Nachfolger von Hasan Salihamidzic an die Säbener Straße gekommen.
Der Aufsichtsrat muss entscheiden, ob der bis 2027 laufende Vertrag wirklich verlängert wird. Die dafür entscheidende Sitzung dürfte schon jene Ende August sein.
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