Designierter Nachfolger von Manuel Neuer beim FC Bayern: Jonas Urbig will sich nicht verrückt machen lassen | Goal.com Deutschland

"Ich versuche immer, im Hier und Jetzt zu sein. Ich konzentriere mich auf das, was ich beeinflussen kann: in jedem Training und in jedem Spiel maximale Leistung zu bringen. Alles Weitere entscheide nicht ich", sagte Urbig im Münchner Vereinsmagazin 51.
Es sei "sicher ein Ansporn für mich", fügte er mit Blick auf das DFB-Team hinzu, "dauerhaft ein Thema zu werden. Aber auch hier ist meine Haltung ganz klar: Ich beschäftige mich nicht damit, was irgendwann sein könnte. Ich bleibe lieber bei dem, was ich jeden Tag beeinflussen kann."
Er glaube, so Urbig weiter, "dass ich auch eine gewisse mentale Stärke mitbringe, die man gerade im Bayern-Kosmos braucht: Man muss bei sich bleiben, darf sich nicht ablenken lassen vom Drumherum, von Diskussionen, von Erwartungen, von Vergleichen."
Neuer (40) sieht Urbig aber als Vorbild. Als er nach seinem Wechsel vom 1. FC Köln nach München gesehen habe, "mit welcher Detailversessenheit ein Manuel Neuer immer noch an sich arbeitet, da wusste ich gleich, was hier der Maßstab ist. Für mich ist das ein großer Ansporn und auch eine Verpflichtung, dieses Niveau mitzugehen. Ich empfinde das als extrem wertvoll."
Geplant ist, dass Urbig bei den Bayern auch in der anstehenden Spielzeit wieder seine Einsatzzeiten bekommt. Für Neuer ist voraussichtlich im Sommer 2027 Schluss. Dass Urbig danach die großen Fußstapfen ausfüllen kann, davon ist auch Bayerns Torwarttrainer Michael Rechner überzeugt: "Er hat diese totale Offenheit, an jedem Detail extrem zu arbeiten. Und: Er ist auch unter Druck gut. Ich glaube sogar, er liebt Druck. Jonas bringt alles mit, um irgendwann die Nachfolge von Manuel Neuer antreten zu können."
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