"Arrogantes Arschloch": Piers Morgan teilt wegen Cristiano Ronaldo gegen Jorge Jesus aus | Goal.com Deutschland

Публикувано на 02 Oct 2026 | Време за четене: 2 минути"Arrogantes Arschloch": Piers Morgan teilt wegen Cristiano Ronaldo gegen Jorge Jesus aus | Goal.com Deutschland

Nach dem Abreise-Eklat von Cristiano Ronaldo aus dem Lager der portugiesischen Nationalmannschaft vor dem Länderspiel in Dänemark hat sich dessen enger Vertrauter Piers Morgan mit scharfen Attacken gegen Nationaltrainer Jorge Jesus geäußert.

Der britische Moderator, der seit dem Aufsehen erregenden Interview von 2022 eng mit dem Superstar von Al-Nassr befreundet ist, griff den Selecao-Coach auf der Plattform X direkt an. "Was für ein arrogantes Arschloch. Jesus war nie gut genug, um für Portugal zu spielen, und jetzt macht es ihm Spaß, die größten Spieler des Landes herabzuwürdigen", schrieb der 61-Jährige.

Auslöser der Kontroverse war das Verlassen des Teamcamps am Dienstagabend durch den 41-jährigen Angreifer nach einem Gespräch mit Verbandspräsident Pedro Proenca. Vorausgegangen war die Entscheidung von Jesus, im Nations-League-Auswärtsspiel in Dänemark (das Portugal mit 4:2 gewann) auf Goncalo Ramos in der Startformation zu setzen und Ronaldo erneut auf der Bank zu lassen. Bereits im vorangegangenen Länderspiel gegen Norwegen hatte der Routinier über die volle Distanz nur zugeschaut.

Anschließend wurde Ronaldos angestammte Rückennummer 7 für das Dänemark-Spiel an Rafael Leao vergeben. Auch diesen Schritt kritisierte Morgan scharf.

"Nach allem, was Cristiano für Portugal geleistet hat - warum zum Teufel behandeln sie ihn so? Gestern war der Geburtstag seines Vaters und er hat am Tag nach dessen Tod für sein Land gespielt. Es ist beschämend, diese schockierende Respektlosigkeit gegenüber ihrem größten Spieler mitanzusehen", schrieb Morgan.

Die Abreise von CR7 erhielt auf Anhieb eine riesige Dimension. So schalteten sich neben der Schwester des Kapitäns auch der portugiesische Premierminister in die Debatte um den Umgang mit dem Rekordnationalspieler ein.

Ob Ronaldos Karriere im Nationalteam mit seinem Abschied endgültig vorbei ist, ließ der 41-Jährige, der mit einem Statement reagierte, noch offen. Eine Rückkehr unter Trainer Jesus, der ihn bereits in der vergangenen Saison bei Al-Nassr coachte, erscheint aktuell jedoch höchst unwahrscheinlich.


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