"Inkompetente Personen in Führungspositionen": Staatspräsident knöpft sich nach WM-Aus Trainer vor | Goal.com Deutschland

"Ich entschuldige mich zutiefst bei der Öffentlichkeit für die große Enttäuschung, die durch dieses inakzeptable Ergebnis verursacht wurde. Wir werden zügig daran gehen, die Sportverwaltung zu reformieren, damit sich so etwas niemals wieder ereignet", schrieb Südkoreas Staatspräsident Lee Jae Myung auf X.
Südkoreas dritter Platz nach nur einem Sieg (2:1 gegen Tschechien) sowie einem weiteren 0:1 gegen Mexiko reichte nicht zum Einzug ins Sechzehntelfinale. Im Turnierverlauf hatte ein Streit zwischen dem Team und den Medien die Atmosphäre beim WM-Halbfinalisten von 2002 nachhaltig eingetrübt.
Der Unmut des Staatsoberhauptes aufgrund der unerwarteten 0:1-Pleite des Teams im entscheidenden Gruppenmatch gegen Südafrika richtete sich offenkundig gegen Nationaltrainer Myung-bo Hong und die sportliche Führung der Asiaten: "Wenn Loyalität und Fraktionismus höher bewertet werden als Kompetenz und inkompetente Personen in Führungspositionen berufen werden, ist das Ergebnis so gut wie vorprogrammiert."
Hong steht besonders wegen seines Verzichts auf Stürmerstar Heung-Min Son in der Startelf gegen Südafrika in der Kritik.
Wenige Stunden später zog der frühere Nationalspieler die Konsequenzen und trat zurück. Hong war im Juli 2024 als Nachfolger von Jürgen Klinsmann auf die Trainerbank zurückgekehrt, der hatte Südkorea bereits bei der WM 2014 betreut.
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