Spektakulärer Wechsel von Rodri: Trennt den FC Barcelona und Manchester City noch eine riesige Summe? | Goal.com Deutschland

Wie Transferjournalist Fabrizio Romano erfahren haben will, reichten die Katalanen eine neue Offerte über 60 Millionen Euro bei den Skyblues ein.
Ob das erhöhte Angebot für eine Einigung mit ManCity sorgen wird, darf jedoch bezweifelt werden. Der englische Spitzenklub, der dem Vernehmen nach unlängst 50 Millionen Euro für Rodri abgelehnt haben soll, fordere dem Bericht zufolge 80 Millionen Euro für seinen Schlüsselspieler. Laut Romano sei es aber durchaus möglich, dass sich beide Vereine in der Mitte treffen und sich auf eine Ablöse in Höhe von 70 Millionen Euro plus Boni einigen.
Die spanische Zeitung Marca hatte unlängst von einem geplanten Treffen zwischen den Sportdirektoren Deco (Barca) und Hugo Viana berichtet, um über eine potenzielle Übereinkunft zu verhandeln. Rodri, der in Manchester noch einen Vertrag bis 2027 besitzt, hat sich laut katalanischen Medien indes bereits auf einen Wechsel nach Barcelona festgelegt und soll Trainer Hansi Flick bereits zugesagt haben.
Dabei hatte vor Kurzem noch vieles auf eine Unterschrift bei Real Madrid hingedeutet, das bereits seit geraumer Zeit mit dem inzwischen 30 Jahre alten Ballon-d'Or-Sieger von 2024 in Verbindung gebracht wird, um die Baustelle im Mittelfeldzentrum nach den Abgängen von Luka Modric und Toni Kroos endlich zu schließen.
Rodri hat, so machte sein Berater Pablo Barquero unlängst deutlich, den Königlichen hingegen schon abgesagt. Eine durchaus überraschende Entscheidung, nachdem er im Frühjahr noch selbst verkündet hatte, einen Wechsel zu Real trotz seiner Vergangenheit bei Atletico Madrid vorstellen zu können. "Dass ich bei Atletico gespielt habe, hindert mich nicht daran, bei Real zu spielen. Es gibt weitere Spieler, die diesen Weg gegangen sind", sagte er.
Sollte Rodri tatsächlich zu Barca wechseln, hätte dies womöglich auch Folgen für Frenkie de Jong. Die in Katalonien ansässige Zeitung Sport spekulierte zuletzt, dass der Niederländer seine Chefrolle in der Mittelfeld-Zentrale an den frisch gebackenen spanischen Weltmeister verlieren könnte. Im äußersten Fall könnte es sogar dazu kommen, dass Flick überhaupt keinen Platz mehr für ihn hat.
Nachdem de Jong in der zurückliegenden Spielzeit noch ein wichtiger Baustein unter Flick gewesen war, plagt er sich seit seiner Rückkehr von der WM mit Knie-Problemen herum. Die konservative Behandlung soll dem Vernehmen nach aber nicht die gewünschten Ergebnisse bringen. Die jüngsten Untersuchen hätten demnach keine Entlastung gezeigt, weshalb Barca auf eine Operation dränge.
De Jong spiele zum Unmut des Vereins aber weiterhin auf Zeit, obwohl die zuvor gesetzte Frist von rund vier Wochen längst überschritten ist. Der 29-Jährige soll seine angebliche Sturheit damit begründen, dass der Zeitraum erst ab seiner Rückkehr gelte. Für Barca begann die Frist wiederum mit dem Ausscheiden der Oranje bei der Weltmeisterschaft.
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