Manchester City und Real Madrid läuft bei Enzo Fernandez wohl die Zeit davon | Goal.com Deutschland

Публикувано на 13 Aug 2026 | Време за четене: 2 минутиManchester City und Real Madrid läuft bei Enzo Fernandez wohl die Zeit davon | Goal.com Deutschland

Der FC Chelsea würde Enzo Fernandez offenbar nur ab einer bestimmten Summe abgeben. Wie The Athletic berichtet, haben die Blues eine Deadline gesetzt. Demnach müsste ein Klub bis zum Freitag um 18 Uhr ein Angebot in Höhe von umgerechnet 140 Millionen Euro auf den Tisch legen, um den Argentinier aus London loszueisen.

Allen voran Manchester City wird konkretes Interesse an Fernandez nachgesagt. Die Skyblues suchen dem Vernehmen nach trotz der 135 Millionen Euro schweren Verpflichtung von Elliot Anderson einen weiteren spielstarken Mittelfeldspieler. Zumal in Rodri ein jahrelanger Leistungsträger den Verein verlassen könnte.

Der spanische Welt- und Europameister wird intensiv mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht, nachdem der 30-Jährige Real Madrid vor Kurzem überraschend eine Absage erteilt hatte. Zwar würde Fernandez kein Eins-zu-eins-Ersatz zu Rodri darstellen, verfügt aber zweifellos über eine hohe Qualität. Darum weiß auch City-Coach Enzo Maresca, der im Sommer die Nachfolger von Pep Guardiola angetreten hat und zuvor anderthalb Jahre an der Seitenlinie von Chelsea gestanden hatte. Gleichwohl gilt der 25-Jährige als Kandidat bei den Königlichen.

Fernandez war im Januar 2023 für kolportierte 121 Millionen Euro von Benfica Lissabon an die Stamford Bridge gewechselt. Seither stand er 169-mal - teilweise auch als Kapitän - für Chelsea auf dem Platz. Insgesamt gelangen ihm 61 Torbeteiligungen. In der abgelaufenen Spielzeit überzeugte Fernandez trotz unruhiger Rahmenbedingungen mit 16 Toren sowie neun Vorlagen.

Gleichwohl sorgte Fernandez auch für Nebengeräusche. Wegen öffentlichen Aussagen zu seiner Zukunft nach dem Achtelfinal-Aus in der Champions League gegen PSG wurde er zwischenzeitlich sogar suspendiert. Gegenüber argentinischen Medien betonte er einige Tage später, dass er gerne in Madrid leben wolle, sollte er London verlassen, da es ihn an Buenos Aires erinnere.

Chelseas Kader platzt indes aus allen Nähten. Im Zuge einer teilweise merkwürdigen Transferoffensive unter dem neuen Trainer Xabi Alonso und der Rückkehr von zahlreichen Leihspieler sollen über 20 Spieler auf der Streichliste der Blues stehen, die sich wiederum hochkarätig verstärkten. Auch im Mittelfeld. Neben Veteran Jordan Henderson (ablösefrei) wurde in Morgan Rogers für 138 Millionen Euro von Aston Villa der fünftteuerste Transfer der Fußballgeschichte getätigt.


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