Neue Offerte für Said El Mala: Erzielt der BVB endlich eine Einigung im Transfer-Poker mit dem 1. FC Köln? | Goal.com Deutschland

Wie Sky am Donnerstag vermeldet, haben die Schwarzgelben am Mittwochabend ein neues Angebot für den Offensivspieler des 1. FC Köln abgegeben.
Mit dem neuen Paket soll der BVB ausdrücklich das Ziel verfolgen, die Ablöseforderungen des Effzeh zu erfüllen. Demnach bietet die Borussia ein Gesamtvolumen von 55 Millionen Euro für El Mala, wobei der Fixbetrag jedoch unter den 50 Millionen liegen soll, die Köln dem Vernehmen nach an Mindestablöse kassieren will. Mit realistisch zu erreichenden Boni soll der Betrag auf die geforderten 50 Millionen Euro anwachsen.
Laut Sky ist völlig unklar, ob die Verantwortlichen der Geißböcke auf die neue Offerte eingehen werden. Noch habe es keinerlei Reaktion auf den neuen Vorstoß der Schwarzgelben gegeben, Funkstille soll es zwischen beiden Parteien jedoch keine geben.
Mit dem BVB soll sich El Mala bereits seit geraumer Zeit auf eine Zusammenarbeit geeinigt haben. Die Rede ist von einem Vertrag bis 2031. Der 19-Jährige soll Medienberichten zufolge unbedingt nach Dortmund wollen und habe dafür bereits der AC Mailand sowie dem FC Fulham abgesagt.
Wie der Express berichtete, erhält El Mala jedoch nur dann eine Wechselfreigabe, sollte ein Klub einen Fixbetrag von 50 Millionen Euro bieten. Kölns Sportchef Thomas Kessler habe der Spielerseite sogar ein derartiges Versprechen gegeben, sollte das kolportierte Angebot des BVB tatsächlich einlaufen.
El Mala gilt als absoluter Wunschspieler des BVB, der laut der Sport Bild bei einer Verpflichtung auf ein langfristig ertragreiches Geschäft hofft. Dass der Teenager voraussichtlich Ousmane Dembele (35 Millionen Euro) als Rekordtransfer ablösen wird, werde nicht als Hindernis gesehen.
Stattdessen würden die BVB-Bosse mit einem hohen Wiederverkaufswert rechnen. Allein eine Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft, die Jürgen Klopp dem Vernehmen nach planen soll, würde seinen Marktwert steigern.
Außerdem genieße der junge Offensivspieler bereits einen ausgezeichneten Ruf auf der finanzstarken Insel. Einige Premier-League-Trainer würden in ihm bereits den zukünftigen Gareth Bale sehen, der mit seiner ähnlich temporeichen Spielanlage im Jahr 2013 für 100 Millionen Euro von Tottenham Hotspur zu Real Madrid gewechselt war. Ebenfalls spiele eine Rolle, dass individuell hochveranlagte Spieler wie El Mala die Vermarktung in In- und Ausland stärken würden.
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