Ablösesumme über der Schmerzgrenze: Bricht RB Leipzig für Transfer von Said El Mala mit eigenen Prinzipien? | Goal.com Deutschland

Nach Informationen von Sport1 spielen die Leipziger Verantwortlichen mit dem Gedanken, für einen Transfer des Offensivspielers des 1. FC Köln die vereinsintern beschlossene Ablöseobergrenze zu überschreiten.
Demnach gelte bei RB für gewöhnlich das Prinzip, keine Ablösesummen jenseits der 50 Millionen Euro für einen einzelnen Spieler in die Hand zu nehmen, bei El Mala würden die Sachsen gleichwohl eine Ausnahme machen.
Der Grund dafür liegt vor allem in der Dringlichkeit, mit der die Leipziger nach einem Ersatz für den zu Real Madrid gewechselten Yan Diomande suchen. Ursprünglich hatten die RB-Bosse Hoffenheims Fisnik Asllani als Wunsch-Nachfolger für den Ivorer ins Auge gefasst, da der kosovarische Nationalspieler durch den Medizincheck fiel, nahm man jedoch Abstand von einer Verpflichtung.
Am Montag hatte die Sport Bild berichtet, dass Leipzig ernsthaftes Interesse an El Mala zeige und darüber hinaus auch bereit sei, die horrenden Forderungen des 1. FC Köln zu erfüllen. Demnach plane RB, den Kölnern ein Angebot in Höhe von insgesamt 60 Millionen Euro zu unterbreiten.
50 Millionen Euro soll die vom Effzeh als Grundbedingung für einen Transfer festgelegte Sockelablöse betragen, fünf Millionen Euro kämen durch recht einfach erreichbare Boni hinzu. Weitere fünf Millionen Euro wären schließlich bei "außergewöhnlichen Erfolgen" fällig.
Unklar ist, inwiefern Köln überhaupt noch Interesse hat, einen El-Mala-Deal im laufenden Sommer über die Bühne zu bekommen. FC-Kaderplaner Thomas Kessler ließ jüngst durchblicken, dass er nach dem Rückzug des BVB von einem Verbleib des 19-Jährigen ausgehe: "Ich sehe keine Traurigkeit bei ihm. Ich bin mit ihm fast täglich im Austausch, wir reden sehr offen drüber. So wie er unser Trikot trägt, ist er total stolz, Spieler des 1. FC Köln zu sein."
Eine Deadline für einen Wechsel gibt es aber nach Angaben der Bild jedoch nicht. Angesichts des nahenden Saisonstarts ist schließlich auch Leipzig daran interessiert, zeitnah zu einer Einigung zu gelangen - allen voran Neu-Trainer Martín Demichelis soll vehement weitere Verstärkungen fordern.
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