Der Trainer überzeugte ihn wohl höchstpersönlich: Leon Goretzka vor Unterschrift bei Premier-League-Klub | Goal.com Deutschland

Wie Sky berichtet, ist ein Wechsel des Mittelfeldspielers zu Premier-League-Klub Aston Villa so gut wie in trockenen Tüchern. Lediglich der Medizincheck müsse noch absolviert werden, dann könne Goretzka seine finale Unterschrift unter ein neues Arbeitspapier setzen.
Eine Einigung zwischen Spieler und Klub über die finanziellen Modalitäten sei bereits erzielt worden. Beim Verein aus Birmingham soll Goretzka einen Vertrag über zwei oder drei Jahre, also bis 2028 oder 2029, erhalten.
Eine Schlüsselrolle bei der Abwicklung des Deals habe Aston Villas Trainer Unai Emery gespielt, der dem 73-maligen deutschen Nationalspieler einen entscheidenden Part innerhalb der Mannschaft zugesichert habe. Ein persönliches Gespräch zwischen Beiden habe letztlich den Ausschlag gegeben.
Beim englischen Klub bekommt Goretzka allem Anschein nach seine Gehaltsvorstellungen erfüllt, welche sich in den vergangenen Wochen und Monaten in den Verhandlungen mit anderen Vereinen oftmals als schwierig herauskristallisierten.
So nahmen die beiden italienischen Schwergewichte Juventus Turin und die AC Milan offenbar auch deshalb Abstand von einer Verpflichtung, da die finanziellen Forderungen des 31-Jährigen in Folge der verpassten Qualifikation für die Champions League kaum erfüllt werden konnten.
Am 30. Juni war der Vertrag des gebürtigen Bochumers nach acht Jahren beim FC Bayern München mit 15 Titeln, inklusive des Triples 2020, ausgelaufen. Bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko wollte sich Goretzka noch einmal ins Schaufenster stellen - doch das misslang gehörig.
Hatte ihm Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann im März noch eine Führungsrolle im DFB-Team versprochen, kam Goretzka beim Turnier in Nordamerika auf drei mickrige Kurzeinsätze. Die plötzliche Degradierung soll Goretzka gar nicht gepasst haben.
Die Sport Bild berichtete unter Berufung auf Mannschaftskreise, dass sich der 31-Jährige abgekapselt habe und häufig schlecht gelaunt gewesen sei. Zudem, so hieß es, habe der erfahrene Profi beim entscheidenden Elfmeterschießen im Sechzehntelfinale gegen Paraguay frustriert abgewunken.
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