Nicht nur mehr Gehalt! Said El Mala winken wohl mehrere Millionen Euro | Goal.com Deutschland

Публикувано на 26 Aug 2026 | Време за четене: 3 минутиNicht nur mehr Gehalt! Said El Mala winken wohl mehrere Millionen Euro | Goal.com Deutschland

Nach wochenlangen Verhandlungen mit anderen Klubs und einem letztlich spektakulär gescheiterten Wechsel zum BVB hat Said El Mala seinen Vertrag beim 1. FC Köln verlängert. Neben einem Gehaltsanstieg winken ihm und seiner Familie weitere Millionen. Die Sport Bild hat weitere Details zur Vertragsverlängerung des 19-Jährigen enthüllt, die sich demnach durch mehrere Faktoren auch in naher Zukunft nochmal positiv auf dessen Kontostand auswirken kann.

Schon kurz nach der Verkündung der überraschenden Wende, war durchgesickert, dass in dem nun bis 2031 laufenden Arbeitsvertrag von El Mala keine Ausstiegsklausel verankert ist. Sein Gehalt soll sich dem Vernehmen nach auf rund drei Millionen Euro verdoppelt haben. Zudem erhielt er, wie einst Lukas Podolski, die Rückennummer 10. Dem Bericht der Sport Bild zufolge fließt auf kurz oder lang jedoch noch mehr Geld an die Spielerseite.

Demnach handelte El Malas Mutter Sabrina, die in diesem Sommer die Verhandlungen über die Zukunft ihres Sohnes federführend leitete und auch dem FC Brentford eine Absage trotz einer Einigung zwischen beiden Klubs erteilte, eine Weiterverkaufsbeteiligung von fünf Prozent aus. Heißt: Legt ein Klub im kommenden Sommer 50 Millionen Euro auf den Tisch - die Summe, die der FC als Fixpreis forderte - würden El Mala und seine Familie 2,5 Millionen Euro kassieren. Bei einer Ablöse von 100 Millionen Euro, was angesichts der Kaufkraft der Premier League bei derart talentierten Offensivspielern nicht auszuschließen ist, wären es fünf Millionen Euro.

Die Gerüchte, wonach ihm Köln keine Steine in den Weg legen würde, wenn ein Topklub im kommenden Sommer anklopft, dementierte Geschäftsführer Sport Thomas Kessler am Rande des Pokalspiels gegen die Würzburger Kickers (2:1) allerdings deutlich: "Es ist von Vertrauen geprägt. Die ganzen Gespräche waren von Vertrauen geprägt. Und am Ende gibt es auch kein Gentleman’s Agreement in diesem Fall – und auch keine Ausstiegsklausel." Bei einem adäquaten Angebot dürfte ein Abschied ein Jahr nach der Vertragsverlängerung aber keineswegs ausgeschlossen sein.

Wie vor wenigen Tagen bereits der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete, sicherte sich die Spielerseite außerdem eine Art Unterschriftsprämie von 500.000 Euro, die allerdings nicht wie üblich auf einmal ausbezahlt wird. Stattdessen in jedem Jahr, in dem El Mala das Köln-Trikot trägt. Weitere Einnahmen winken durch einen Privatvertrag mit FC-Hauptsponsor REWE. Das Unternehmen, dessen Chef Lionel Souque im Aufsichtsrat der Geißböcke sitzt, hat offenbar einen Privatvertrag mit El Mala abgeschlossen.

Nach Informationen der Sport Bild sei geplant, den Teenager ähnlich prominent zu vermarkten wie Jamal Musiala und Thomas Müller, sofern er Nationalspieler wird. Zieht sich El Mala rund um den Saisonstart keine Verletzung zu, könnte dies schon in der kommenden Länderspielpause der Fall sein. Mitte September wird Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp seinen ersten Kader bekannt geben. Schon für das WM-Aufgebot von Julian Nagelsmann galt El Mala als Kandidat, doch daraus wurde letztlich nichts. Für Unverständnis sorgte allen voran, dass Nagelsmann nach der Verletzung von Lennart Karl Mittelfeldspieler Assan Ouedraogo und nicht El Mala für den Flügelspieler nachnominierte.

Der Aufstieg zum Nationalspieler wäre auch mit einer Marktwert-Steigerung verbunden, worüber sich freilich auch der BVB bewusst war. Auch deshalb schreckte Borussia Dortmund nicht davor zurück, El Mala zum Rekordtransfer zu machen. Inklusive Bonuszahlunen lagen übereinstimmenden Medienberichten zufolge über 50 Millionen Euro auf dem Tisch. Die Kölner sagten allerdings ab, weil sie auf eine Fixsumme von 50 Millionen Euro pochten. Unmittelbar danach biss sich auch Leipzig, das El Mala gerne als Nachfolger von Yan Diomande unter Vertrag nehmen wollte, die Zähne am FC aus. RB bot angeblich sogar etwas mehr als der BVB, dennoch blieb es beim Veto der Kölner.

Auch darf sich El Mala weiterhin über die Gesellschaft seines Bruders Malek freuen, der bisher für die zweite Mannschaft auflief. Dessen Vertrag soll im Zuge der Einigung ebenfalls vorzeitig bis 2031 verlängert worden sein - damit sind die Geschwister nach wie vor nur im Doppelpack zu haben, was ebenfalls ein großer Faktor in der Zukunftsplanung des Ausnahmekönners sein soll.


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