Afrikanische Spieler "nur eine Ware"? Berater von Ex-Bayern-Star Nicolas Jackson äußert schwere Vorwürfe | Goal.com Deutschland

Публикувано на 02 Sep 2026 | Време за четене: 2 минутиAfrikanische Spieler "nur eine Ware"? Berater von Ex-Bayern-Star Nicolas Jackson äußert schwere Vorwürfe | Goal.com Deutschland

Beide Spieler sollten am Deadline Day eigentlich noch von ihren Vereinen Crystal Palace (Sarr) und AS Monaco (Camara) zu anderen Klubs transferiert werden, jedoch platzten die Deals auf den letzten Metern.

Bei Sarr zeigten unter anderem der FC Liverpool und Galatasaray Istanbul Interesse, wohingegen im Fall von Camara ein Wechsel zum FC Chelsea schon so gut wie in trockenen Tüchern schien. Beide Klubs sowie der Spieler hätten Medienberichten zufolge bereits eine schriftliche Einigung erzielt, allerdings habe Monaco wenige Stunden vor Transferschluss zurückgezogen.

Grund dafür ist wohl, dass die Monegassen gleichzeitig den Transfer von Folarin Balogun zum FC Everton neu verhandelt hätten. Intern bei Chelsea sei das Verhalten als "zutiefst unprofessionell" aufgefasst worden und auch Camaras Berater Kamara, der auch für Ex-Bayern-Star Nicolas Jackson verantwortlich ist, schimpfte über die Vorgehensweise der Franzosen.

"Die Fälle von Ismaila Sarr und Lamine Camara müssen uns alle zum Nachdenken anregen", schrieb der Berater am Mittwoch auf seinem Instagram-Account. "Wir müssen aus dieser Denkweise herauskommen, in der der afrikanische Spieler manchmal den Eindruck erweckt, er sei nur eine Ware: Man kauft ihn, setzt seinen Preis fest, verhandelt über seine Zukunft – und zu oft scheint dein Wille in den Hintergrund zu rücken."

Stattdessen müssten afrikanische Spieler wie alle anderen Fußballer auch mit dem nötigen Respekt behandelt werden. "Respekt vor ihrer Arbeit. Respekt vor ihrer Karriere. Respekt vor ihren Ambitionen. Respekt vor ihrer Stimme", so Kamara. "Ein Transfer sollte nicht nur eine Angelegenheit zwischen zwei Vereinen und Zahlen sein. Hinter jedem Vertrag steht ein Mensch, eine Karriere, Träume und Lebensentscheidungen."

Vor allem der FC Chelsea geht aus dem geplatzten Deal nun als großer Verlierer hervor. Die Blues hatten Camara eigentlich als Nachfolger von Enzo Fernandez im zentralen Mittelfeld vorgesehen. Der argentinische Weltmeister von 2022 war am Deadline Day für eine Mega-Ablösesumme in Höhe von mindestens 140 Millionen Euro zu Manchester City gewechselt.


Прочети оригиналната новина