Leroy Sane beschwerte sich bei Galatasaray offenbar wegen seines Reservistendaseins | Goal.com Deutschland

Bei Galatasaray herrscht Unruhe um Leroy Sane. Laut der türkischen Zeitung Sabah ist der Nationalspieler unzufrieden mit seinen Einsatzzeiten und liebäugelte wohl auch mit einem Abschied. Nach Informationen des Blattes platzte dem 30-jährigen DFB-Akteur nach den jüngsten Nominierungen intern der Kragen. Sane pochte demnach lautstark darauf, dass er sich nicht als Spieler für kurze Kurzeinsätze sehe und dies nicht seinem sportlichen Anspruch entspräche.
Dass die Wogen am Bosporus hochkochen, bestätigte zuvor auch ein Bericht des Journalisten Ali Naci Kücük. Dieser vermeldete, dass der Flügelstürmer bei den Klubverantwortlichen bereits die Option eines vorzeitigen Abgangs ins Spiel gebracht habe, sollte er in den Planungen von Cheftrainer Okan Buruk nur noch eine Nebenrolle einnehmen.
Der Start in das neue Spieljahr verlief für Sane denkbar ernüchternd. Zwar schickte ihn Buruk am 1. Spieltag der Süper Lig beim 2:2 gegen Aufsteiger Corum FK noch von Beginn an aufs Feld und ließ ihn über 89 Minuten mitwirken. Doch auf den mageren Gesamtauftritt der Mannschaft folgten für den Ex-Münchner spürbare Konsequenzen.
Sowohl beim 4:0-Erfolg gegen Erzurumspor als auch beim dramatischen 3:2-Sieg gegen Göztepe musste Sane zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen. Bei Erzurumspor wurde er erst in der 66. Spielminute eingewechselt, gegen Göztepe folgte die Hereinnahme erst in der 73. Minute. Nach drei absolvierten Ligapartien wartet der Angreifer noch auf seinen ersten entscheidenden Moment - null Treffer und Vorlagen stehen bis dato in seiner Bilanz.
Die Vereinsführung Galatasarays reagierte auf die aufkeimende Unruhe angeblich umgehend und versuchte, den Nationalspielers zu beruhigen. Man habe Sane dabei nachdrücklich versichert, wie hoch sein Stellenwert innerhalb des Kaders nach wie vor ist und dass er im weiteren Saisonverlauf das volle Vertrauen genieße. Anschließend soll sich die Lage vorerst wieder etwas entspannt haben.
Der deutsche Nationalspieler war erst im vergangenen Sommer zum türkischen Meister gewechselt. Schon in den vergangenen Wochen war in den lokalen Medien immer wieder über seine Verfassung und seinen Platz im System von Meistertrainer Buruk debattiert worden.
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