Nummer eins und Kapitän: Jürgen Klopp verkündet wichtige Entscheidungen | Goal.com Deutschland

Das verkündete der neue Bundestrainer Jürgen Klopp am Donnerstag in Frankfurt/Main bei der Nominierung des ersten Kaders seiner Amtszeit auf dem DFB-Campus. "Er ist fit und bringt die notwendige Erfahrung mit", sagte Klopp zur Begründung. "Es wird aber immer von der Leistung abhängig sein. Wir haben keinerlei Torhüterproblem."
Ter Stegen (34/Ajax Amsterdam) kehrt damit 15 Monate nach seinem 44. und bislang letzten Länderspiel ins DFB-Trikot zurück - und dies in der Nations League gegen die Niederlande in Amsterdam (24. September) gleich mit einem "Heimspiel". Weitere nominierte Torhüter in Klopps Doppel-Kader sind Finn Dahmen (für alle vier Spiele) und Alexander Nübel (Niederlande und Griechenland I) sowie Jonas Urbig (FC Bayern) und Noah Atubolu (SC Freiburg), die nur gegen Serbien und im Griechenland-Auswärtsspiel dabei sein werden.
Die Nummer eins war ter Stegen bereits unter Klopps Vorgänger Julian Nagelsmann nach Manuel Neuers (letztlich vorübergehendem) Rücktritt nach der EM 2024, ehe er sich mehrmals verletzte. Seit seinem Patellasehnenriss im September 2024 hat er nur zwölf Pflichtspiele bestritten: drei für den FC Barcelona, zwei für den FC Girona und nun sieben für Ajax. Sein bislang letztes Länderspiel war am 8. Juni 2025 das 0:2 gegen Frankreich in der Nations League in Stuttgart.
Nach Klopps Debüt tritt die DFB-Elf im Rahmen der Nations League noch gegen Griechenland (27.9.), Serbien (1.10.) und erneut Griechenland (4.10.) an.
Oliver Baumann (TSG Hoffenheim) gehört nicht zum Aufgebot. Nagelsmann hatte den 36-Jährigen lange im Glauben gelassen, der WM-Torhüter zu sein - bis er doch noch einmal Neuer zurückholte.
Joshua Kimmich bleibt zudem Kapitän. Die Binde übernahm der Bayern-Star im Herbst 2024 unter Klopps Vorgänger Julian Nagelsmann, er führte die Mannschaft auch bei der missratenen WM in den USA, Mexiko und Kanada an. Mit 114 Länderspielen (10 Tore) ist der 31-Jährige der erfahrenste Mann im Aufgebot für die vier anstehenden Nations-League-Spiele gegen die Niederlande (24. September), Griechenland (27. September), Serbien (1. Oktober) und erneut Griechenland (4. Oktober).
Kimmichs Status ändert sich also nicht - seine Position auf dem Feld aber sehr wohl. Klopp will ihn wieder ins zentrale Mittelfeld ziehen. Dort spielt Kimmich auch beim FC Bayern, in der Nationalmannschaft hat er mehrfach wechseln müssen. Die WM spielte er bis auf den letzten Teil des Sechzehntelfinals gegen Paraguay (3:4 i.E.) rechts hinten.
"Ich erwarte, dass er sein Potenzial bei uns jedes Mal voll einbringt. Da habe ich keine Zweifel dran", sagte Klopp.
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