Bayern-Star Lennart Karl schwärmt von Jürgen Klopp: "Etwas ganz anderes!" | Goal.com Deutschland

"Am Anfang ist es natürlich ein bisschen kompliziert. Wenn man davor so einen Trainer wie Julian hatte, ist das was ganz anderes. Julian hatte seine Stärken, Kloppo hat seine Stärken, bei ihm ist das meiste aber mit Energie, einfach nach hinten laufen, sehr defensiv, man muss einfach Vollgas geben. Das merkt man auch im Training. Jeder gibt einfach Gas und es macht sehr viel Spaß mit ihm zu arbeiten", sagte Karl bei DAZN.
Unter Klopp gebe es zudem neue Verhaltensweisen, denen sich die Nationalspieler unterordnen müssen: "Es gibt einfach mehr Regeln, wie das Handy beim Essen, das gehört einfach nicht dazu. Da sollen die Spieler sich einfach unterhalten zusammen und am Spieltag in der Kabine darf man auch kein Handy haben." Dennoch sprach Karl von einer "sehr, sehr coolen Woche".
Nach seiner schweren Muskelverletzung im Sommer, die ihm die WM-Teilnahme kostete, befindet sich der Teenager aktuell in einer schwierigen Phase seiner noch jungen Karriere. Zwar gab Karl längst sein Comeback, hat jedoch noch nicht zu der Stärke zurückgefunden, die ihn zu einem der größten Emporkämmlinge der vergangenen Saison gemacht hatte.
Dennoch war Karl Teil von Klopps XXL-Kader für die ersten vier Länderspiele unter dem neuen Bundestrainer und ersetzte Karim Adeyemi nach den ersten beiden Partien gegen die Niederlande (1:1) und Griechenland (0:1).
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17. Okt. 2026
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"Ich hatte ja noch ein bisschen Schmerzen, deswegen war ich in der ersten Woche nicht dabei. Ich arbeite immer sehr hart an meinem Körper, dass er fit bleibt", erklärte Karl, der beim 0:0 gegen Griechenland seinen bis dato einzigen Länderspieleinsatz unter Klopp hatte und dort seiner Meinung nach "gut gespielt" habe (SPOX-Note 3,5).
Diese Meinung dürfte er zumindest von seinem jüngsten Startelfeinsatz für die Bayern nicht gehabt haben. Beim 3:3 in der Champions League gegen Viking Stavanger begann Karl auf der Zehnerposition, verbuchte abgesehen von zwei ungefährlichen Schüssen in der Anfangsphase aber keinerlei nennenswerte Aktionen und wurde zur Pause ausgewechselt (SPOX-Note 5).
Will er auch im November in Klopps dann wesentlich kleineren Kader berufen werden, muss er sich in den kommenden Wochen steigern. Bewährungschancen wird Karl in München aufgrund des kleinen Kaders und engen Spielplans weiterhin ganz zwangsläufig bekommen - zumal auch seine Kollegen in der Münchner Offensive aus verschiedenen Gründen straucheln.
Der für ihn in Stavanger zur Halbzeit eingewechselte Ismael Saibari wurde in der Schlussphase wieder ausgewechselt. Jamal Musiala arbeitet noch an seinem Comeback. Serge Gnabry ist nach seiner Verletzung erst auf dem Weg zurück zu alter Stärke. Luis Diaz wirkt seit Wochen verkrampft. Michael Olise verpasst wegen seines Platzverweises in Stavanger das kommende Champions-League-Spiel gegen den FC Arsenal gesperrt.
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