Er will das Doppelte! Pep Guardiola und Italien kommen offenbar nicht zusammen | Goal.com Deutschland

Veröffentlicht am 23 Jul 2026 | Lesezeit: 2 MinutenEr will das Doppelte! Pep Guardiola und Italien kommen offenbar nicht zusammen | Goal.com Deutschland

Pep Guardiola steht offenbar vor dem Rückzug aus den Verhandlungen mit dem italienischen Fußballverband FIGC. Das berichtet die Gazzetta dello Sport. Demnach neigt der 55-jährige Spanier nach seinem Abschied aus der Premier League mittlerweile stark dazu, dem Verband eine Absage zu erteilen und seine ursprünglich angedachte Auszeit durchzuziehen.

Um den Katalanen doch noch von einer Zusage zu überzeugen, fordert dieser finanzielle Zugeständnisse, die den Rahmen des Verbandes völlig sprengen: Satte 20 Millionen Euro Jahresgehalt verlangt das Umfeld Guardiolas angeblich. Eine Summe, die exakt das Doppelte dessen darstellt, was die Verhandlungsführer der FIGC Guardiola bei einem jüngsten Treffen geboten hatten.

Dabei hatte die Führungsetage des Verbandes um den neuen Präsidenten Giovanni Malago am Dienstagabend im Podcast Vivavoce noch öffentlich Hoffnung geschürt und die Verhandlungen offiziell bestätigt. Man sei bereit gewesen, für einen Coup dieser Größenordnung an die absoluten finanziellen Schmerzgrenzen zu gehen.

Es sei "richtig und wichtig, einen Dialog zu eröffnen und ihn am Leben zu halten", betonte Malago in dem Gespräch. Auch wenn dabei "noch nichts sicher ist", gebe es knallharte Bedingungen.

Malago verdeutlichte die angespannte finanzielle Lage: Es gebe noch "finanzielle Aspekte und Budgetfragen. Zu sagen, dass wir die Zähne zusammenbeißen müssen, ist untertrieben. Aber das ist eine Ausnahme aus offensichtlichen Gründen", ließ er wissen.

Der Grund für den Handlungsdruck ist das anhaltende sportliche Desaster der Nationalmannschaft. Nach dem Scheitern im Playoff-Finale gegen Bosnien-Herzegowina im März verpasste die Squadra Azzurra zum dritten Mal in Folge eine Weltmeisterschaft. In der Folge musste Gennaro Gattuso seinen Posten räumen.

Sollte der Poker mit Guardiola endgültig scheitern, muss der Verband rasch auf die B-Lösungen ausweichen. Neben den gehandelten Kandidaten wie Ex-Nationalspieler Andrea Pirlo (derzeit United FC) und Europameister-Coach Roberto Mancini, der das Team bereits von 2018 bis 2023 betreute, bringt die Gazzetta dello Sport zwei weitere Schwergewichte ins Spiel: Sowohl Antonio Conte (zuletzt SSC Neapel) als auch Stefano Pioli (zuletzt AC Florenz) gelten als potenzielle Nachfolger für die Mission Wiederaufbau.


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Bericht William Hill

William Hill

4.3

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