Es fehlen wohl noch etliche Millionen! FC Barcelona muss im Transferpoker um Rodri ein großes Problem lösen | Goal.com Deutschland

Veröffentlicht am 07 Aug 2026 | Lesezeit: 3 MinutenEs fehlen wohl noch etliche Millionen! FC Barcelona muss im Transferpoker um Rodri ein großes Problem lösen | Goal.com Deutschland

Dem FC Barcelona droht ein zäher Poker mit Manchester City um die Verpflichtung von Mittelfeldspieler Rodri.

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Übereinstimmenden Medienberichten von unter anderem Sky Sports und Fabrizio Romano zufolge hat Barca ein erstes Angebot für Rodri bei City eingereicht. Laut Romano riefen die Katalanen dabei eine Sockelablöse in Höhe von 45 Millionen Euro plus Bonuszahlungen in Höhe von weiteren fünf Millionen Euro auf.

Der englische Vizemeister habe die Offerte am Freitagmorgen aber umgehend abgelehnt. Barca muss sich also noch strecken, um den Wunschspieler für das Mittelfeldzentrum zu bekommen - ein Bericht von The Athletic macht allen Fans der Katalanen dabei wenig Hoffnung auf einen zeitnahen Vollzug.

Demnach ist Barcelonas Gesamtpaket in Höhe von 50 Millionen Euro noch sehr weit von dem entfernt, was sich City als Ablöse vorstellt. Die Skyblues wären erst ab einem Angebot von um die 80 Millionen Euro überhaupt dazu bereit, in konkrete Verhandlungen über einen Transfer von Rodri einzutreten, heißt es. Der Vertrag des Spaniers läuft 2027 aus.

Einige Stunden zuvor war derweil final durchgesickert, dass Barca Rodri seinem Erzrivalen Real Madrid vor der Nase wegschnappt. Wie der Berater des Mittelfeldspielers, Pablo Barquero, beim Radiosender Cadena Ser verkündete, habe sich Rodri dagegen entschieden, einen Vertrag beim spanischen Rekordmeister aus Madrid zu unterschreiben.

"Das Angebot war wirklich gut. Wir schätzten die Professionalität, die Klasse, den Respekt und die Art und Weise, wie Real Madrid die Verhandlungen geführt hat. Real Madrid war ernsthaft an einer Verpflichtung von Rodri interessiert und hat alles darangesetzt, ihn für sich zu gewinnen. Vom Präsidenten bis zum Geschäftsführer hat jeder daran gearbeitet, Rodris Wechsel zu Real Madrid zu ermöglichen", sagte Barquero.

Die Gespräche mit den Königlichen seien "positiv" verlaufen, der spanische Welt- und Europameister habe sich allerdings "für ein anderes Angebot entschieden". Um welchen Klub es sich dabei genau handelt, ließ Barquero offen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge erhält ausgerechnet Reals Erzrivale Barcelona den Zuschlag.

Am Donnerstag hatte die spanische Zeitung Marca bereits berichtet, dass Rodri den Verantwortlichen des amtierenden LaLiga-Meisters um Trainer Hansi Flick seine Zusage für einen Wechsel in der laufenden Transferperiode gegeben habe. Nun muss sich Barca eben noch der schwierigen Aufgabe stellen, eine Einigung mit Manchester City zu erzielen.

Bei Real wiederum habe sich schon vor Aufkommen der Berichte Ernüchterung breit gemacht, da man in Madrid von der Rodri-Seite mehr und mehr Signale vernahm, dass er das Camp Nou dem Bernabeu vorziehen werde. Die Königlichen bemühten sich angeblich schon seit mehreren Wochen um den spanischen Weltmeisterkapitän. Rodri machte keinerlei Anstalten, bei den Skyblues zu verlängern, sodass ein Abschied im laufenden Transferfenster für die Engländer mehr und mehr eine denkbare Option darstellte.

Für den FC Barcelona sprach im Werben um Rodri die Spielweise der Mannschaft, die ganz klar auf Ballbesitz ausgerichtet ist, während Real auch unter dem neuen Coach Jose Mourinho wohl phasenweise auf Umschaltspiel setzen wird. Außerdem träfe Rodri bei den Katalanen im Gegensatz zu Real auf zahlreiche Teamkollegen, die mit ihm in diesem Sommer den WM-Titel geholt haben.

Bei Barca fällt in der Mittelfeldzentrale Frenkie de Jong mit einer Knieverletzung für längere Zeit aus, sodass es auf dieser Position einen Bedarf gibt, den Rodri abdecken könnte.

Damit es allerdings aus Sicht der Katalanen mit einem Transfer klappt, muss der Verein laut The Athletic zunächst Spieler verkaufen, um die nötigen finanziellen Mittel bereitstellen zu können. In diesem Sommer hat Barca bereits rund 100 Millionen Euro in Anthony Gordon (Newcastle) und Karim Adeyemi (Dortmund) investiert.


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Bericht William Hill

William Hill

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