Szene mit Galatasarays Leroy Sane sorgt für Diskussionen in der Süper Lig | Goal.com Deutschland

Nach dem Abpfiff des Top-Spiels in der Süper Lig zwischen Trabzonspor und Galatasaray hat es große Diskussionen um Leroy Sane gegeben. Der ehemalige deutsche Nationalspieler wurde in der 71. Minute, beim Stand von 3:0, von Trabzonspors Stefan Savic, dem eisenharten ehemaligen Atletico-Verteidiger, übel gefoult: Der Montenegriner traf den sprintenden Sane von der Seite kommend mit der offenen Sohle am Schienbein. Dafür sah er vom Schiedsrichter die Gelbe Karte - was hinterher für Gesprächsstoff sorgte, auch wenn die Szene für den Ausgang des Duells wohl keine größeren Konsequenzen gehabt hätte. Trabzonspor setzte sich dank eines Dreierpacks von Mohamed Salah mit 4:0 überraschend deutlich gegen den Tabellenführer durch.
"Für mich ist das eindeutig eine Rote Karte. Die Situation ist so eindeutig, dass sie schon fast nichts mehr mit Fußball zu tun hat", meinte der Ex-Schiedsrichter Bülent Yildirim im türkischen Fernsehen. "Hätte Sane seinen Fuß nicht zurückgezogen, wäre er gebrochen worden", lautete seine einfache Erklärung für seine Ansicht.
Unterstützung bekam er von einem weiteren ehemaligen Referee, Secim Demirel: "Auch ich bin der Meinung, dass eine Rote Karte und eine VAR-Überprüfung erforderlich gewesen wären", erklärte er. Der Video Assistant Referee griff hingegen auf der anderen Seite ein und wertete kurz vor Schluss eine Gelbe Karte für Galas Lesley Ugochukwu in eine Rote auf (87.).
Galatasaray verlor durch die Pleite in Trabzon die Tabellenführung in der Süper Lig: Der Vorjahresmeister wurde vom Überraschungsteam Amed SFK aus Diyarbakir überholt, das sich gegen Besiktas mit 3:2 am Sonntag durchsetzte.
Leroy Sane kommt nach einer schwierigen ersten Saison bei Gala in der laufenden Spielzeit bislang auf 374 Einsatzminuten in sieben Pflichtspielen. Auf seinen ersten Scorerpunkt wartet er noch.
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