Perfekter Nebenmann für Pau Cubarsi! FC Barcelona ist wohl an WM-Star dran | Goal.com Deutschland

Der FC Barcelona hat offenbar erste Schritte unternommen, seine Abwehr mit Weltmeister Aymeric Laporte (32) vom LaLiga-Rivalen Athletic Club zu verstärken.
Die Sport schreibt, es habe während der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko erste Gespräche zwischen Barcas Sportchef Deco (48) und der Laporte-Seite gegeben. Für die kommenden Tage sei weiterer Kontakt vereinbart worden. Dann werde sich zeigen, wie konkret das Werben des spanischen Meisters wird.
Grundsätzlich verkörpert Laporte viele Eigenschaften, die Barcelona für die Innenverteidigung der Mannschaft von Hansi Flick sucht: Der 54-fache Nationalspieler ist erfahren und ein Linksfuß für die Defensivzentrale. Dazu verschlänge sein Transfer auch nur eine überschaubare Ablöse, da in Laportes noch bis 2028 laufendem Vertrag in Bilbao eine festgeschriebene Ablösesumme von 15 Millionen Euro verankert ist.
Dazu hat er in den vergangenen Wochen eindrucksvoll gezeigt, zu welchen Leistungen er an der Seite von Barcelonas Pau Cubarsi (19) fähig ist. Sie bildeten in der spanischen Nationalmannschaft die Innenverteidigung und waren Garanten dafür, dass die Iberer nur einen Gegentreffer schlucken mussten und am Ende den Titel gewannen. Laporte stand in jedem Spiel der Spanier in der Startformation.
Auch 2024, beim Triumph bei der Europameisterschaft in Deutschland, war er Stammspieler der Mannschaft von Luis de la Fuente (65). Da absolvierte er sechs von sieben Partien, davon jede ab dem Achtelfinale über die volle Distanz.
Bei Barca fühle man sich nun mit Blick auf einen möglichen Laporte-Transfer an die ablösefreie Verpflichtung von Inigo Martinez (35) vor drei Jahren erinnert. Wie Laporte ist er Baske und er kam ebenfalls als Routinier nach Barcelona. Bis zu seinem Wechsel zu Al-Nassr nach Saudi-Arabien verrichtete er zuverlässig seinen Dienst in der Defensive.
Laporte rückte 2012 in Bilbao in die Profimannschaft auf und schaffte dort seinen Durchbruch als Profi. 2018 folgte der Wechsel für 65 Millionen Euro Ablöse zu Manchester City. 2023 zog es ihn zu Al-Nassr, wo er zwei Jahre spielte. Für zehn Millionen Euro kehrte er anschließend zu Athletic zurück.
In Barcelona laufen derweil bereits seit geraumer Zeit die Planungen für eine Ergänzung der Defensive der Flick-Elf. Während mit Anthony Gordon (25, Newcastle United) und demnächst auch Karim Adeyemi (24, Borussia Dortmund) bereits zwei Spieler für den Angriff geholt wurden, lässt ein Transfer für die Abwehr noch auf sich warten. Lange Zeit galt der italienische Nationalspieler Alessandro Bastoni (27, Inter Mailand) als favorisiertes Ziel. Allerdings sollte er zwischen 60 und 70 Millionen Euro Ablöse kosten.
Ebenfalls bei den Katalanen gehandelt wurden Cristian Romero (28, Tottenham Hotspur) und Castello Lukeba (23, RB Leipzig).
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