VfB Stuttgart trotzdem weiter in der Pole Position? Europäischer Topklub steigt wohl ins Rennen um Dzenan Pejcinovic ein | Goal.com Deutschland

Şu adreste yayınlandı 30 Jul 2026 | Okuma zamanı: 1 dakikaVfB Stuttgart trotzdem weiter in der Pole Position? Europäischer Topklub steigt wohl ins Rennen um Dzenan Pejcinovic ein | Goal.com Deutschland

Für Mittelstürmer Dzenan Pejcinovic von Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg hat sich offenbar eine hochkarätige neue Zukunftsoption aufgetan.

Einem Bericht der Bild zufolge mischt sich der FC Porto in den Poker um Pejcinovic ein. Der portugiesische Meister soll sogar schon ein erstes Angebot in Wolfsburg hinterlegt haben. Die offerierten 23 Millionen Euro seien dem Zweitligisten allerdings zu wenig gewesen, der VfL habe daher umgehend abgelehnt.

Porto wolle sich jedoch nicht so schnell entmutigen lassen und hoffe weiterhin auf eine Verpflichtung von Pejcinovic. Gut möglich also, dass demnächst ein zweites Angebot aus Portugal bei den Wölfen eintrudelt. Die wollen dem Vernehmen nach mindestens 25 Millionen Euro für den 21-Jährigen haben, dessen Vertrag bei den Niedersachsen noch bis 2029 gültig ist.

An der Ablöseforderung des VfL war auch der VfB Stuttgart zuletzt bereits abgeprallt. Pejcinovic gilt als absoluter Wunschspieler der Schwaben und soll wohl unabhängig von der Zukunft von Ermedin Demirovic kommen. Um den bosnischen Nationalstürmer hatte es zuletzt Wirbel gegeben, als Sky berichtete, dass VfB-Trainer Sebastian Hoeneß für einen Verkauf des wohl unter anderem von Fenerbahce und Juventus Turin umworbenen Demirovic offen sei.

"Ich war irritiert und ehrlicherweise auch verärgert über das, was dort zum Teil diskutiert wurde", kritisierte Hoeneß die Berichterstattung allerdings wenig später bei Bild und stellte klar, Demirovic halten zu wollen: "Mein Ziel ist es immer, die besten Spieler beim VfB zu haben und Medo ist einer unserer besten Spieler."

Akuten Bedarf hat Stuttgart im Sturm also nicht, mit Demirovic und allen voran Deniz Undav stehen bereits zwei hochklassige Stammkräfte bereit. Als Herausforderer hatte man bereits im Januar Jeremy Arevalo verpflichtet, der Ecuadorianer musste sich in seinem ersten Halbjahr aber noch akklimatisieren. In Jovan Milosevic, der nach Leihen an Partizan Belgrad und Werder Bremen vorerst zurückgekehrt ist, steht aktuell noch ein vierter Mittelstürmer im Kader, der Serbe soll aber wohl eher noch abgegeben werden.

Sollte Pejcinovic kommen, hätte Stuttgart auf der Neun eine gute Breite für die anstehende Champions-League-Saison. Ein Gesamtpaket in Höhe von 18 Millionen Euro soll der VfB den Wölfen zuletzt für den deutschen U21-Nationalspieler geboten haben, hatte damit jedoch keinen Erfolg. Dass mit Porto nun wohl ein namhafter Konkurrent ins Rennen um Pejcinovic eingestiegen ist, macht es noch unwahrscheinlicher, dass Wolfsburg von seiner 25-Millionen-Forderung abrückt. Laut Bild plant der VfB nun zunächst, 22 Millionen Euro Ablöse zu bieten - vermutlich auch noch zu wenig.

Was dem Tabellenvierten der vergangenen Bundesligaspielzeit entgegenkommt: Stuttgart ist offenbar weiterhin das favorisierte Ziel von Pejcinovic, der Wolfsburg nach dem Abstieg verlassen, aber in Deutschland bleiben will. Die sportliche Perspektive mit Champions-League-Fußball stimmt beim VfB, zudem wäre er bei einem Wechsel in die Schwaben-Metropole wieder näher an seiner Heimat in München. Zunächst im Jugendbereich des FC Bayern aktiv, wechselte Pejcinovic als Zwölfjähriger zum FC Augsburg und ging 2022 aus der U19 des FCA letztlich nach Wolfsburg.

Nachdem er 2024/25 an den damaligen Zweitligisten Fortuna Düsseldorf verliehen war und sich dort seinen zweiten Mittelfußbruch zuzog, gelang Pejcinovic vergangene Saison der Durchbruch beim VfL. In wettbewerbsübergreifend 34 Einsätzen kam der Angreifer auf zwölf Tore und machte sich damit für andere Vereine interessant.

Mit Porto würde Pejcinovic ebenfalls Champions League spielen, wäre allerdings im Alltag nicht in einer Top-Liga zuhause. Zudem fiele die Nähe zur Heimat bei einem Wechsel nach Portugal natürlich weg.

Porto hat sich auf der Neun diesen Sommer bereits mit dem Ex-Bundesligastürmer Andre Silva verstärkt, der vom FC Elche zu seinem Jugendklub zurückgekehrt ist. Portos Offensivstar Samu Aghehowa, der immer wieder mit europäischen Topklubs aus dem obersten Regal in Verbindung gebracht wird, hatte sich im Februar einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt voraussichtlich noch bis Ende Oktober aus. Seine Rolle teilten sich zuletzt der für das vergangene Halbjahr vom OGC Nizza ausgeliehene Terem Moffi und der türkische Nationalstürmer Deniz Gül, konstant überzeugen konnte keiner der Beiden.

Derweil könnte Porto nun auf dem Transfermarkt für Ärger beim VfB sorgen, nachdem die Portugiesen das vergangene Saison schon auf dem Platz getan hatten. Im Achtelfinale der Europa League kegelten sie die Stuttgarter raus: Das Hinspiel auswärts entschied Porto dank Treffern von Moffi und Top-Talent Rodrigo Mora mit 2:1 für sich, auch das Rückspiel in Porto verlor der VfB trotz zahlreicher Chancen mit 0:2 und schied aus. Die Portugiesen scheiterten dann eine Runde später im Viertelfinale an Nottingham Forest (1:1, 0:1).


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