Spielt er bald beim FC Bayern? Bruder von Khvicha Kvaratskhelia erlebt in der Conference League einen ganz bitteren Abend | Goal.com Deutschland

Şu adreste yayınlandı 31 Jul 2026 | Okuma zamanı: 1 dakikaSpielt er bald beim FC Bayern? Bruder von Khvicha Kvaratskhelia erlebt in der Conference League einen ganz bitteren Abend | Goal.com Deutschland

Zalgiris Vilnius ist in der 2. Runde der Qualifikation zur Conference League gegen Dinamo Tiflis ein waschechtes Europapokalwunder gelungen. Auf der falschen Seite mittendrin: Der Bruder von PSG-Star Khvicha Kvaratskhelia.

Nach einer 0:3-Niederlage im Hinspiel vergangene Woche gewann Vilnius am Donnerstag das Rückspiel vor heimischer Kulisse mit 7:2. Mit einer irren Schlussphase schaffte der elfmalige Meister aus Litauen so doch noch den Einzug in Quali-Runde drei und darf weiterhin auf die Teilnahme an der Ligaphase hoffen. Für Georgiens Rekordmeister aus Tiflis gibt es in diesem Jahr hingegen sicher keinen internationalen Fußball mehr.

Vilnius profitierte indes von einer verrückten Schlussphase. Nach Toren von Stanislav Bilenkyi, Nikola Petkovic und Bryan Teixeira auf litauischer sowie Leonardo Santos auf georgischer Seite durfte Vilnius beim Stand von 3:1 auf das Comeback hoffen. Dann traf in der 72. Minute jedoch Mate Vatsadze zum 2:3 aus Sicht von Tiflis. Nun brauchte Zalgiris zwei weitere Tore, um sich in die Verlängerung zu retten - die Vorentscheidung also? Mitnichten.

Nur eine Minute nach dem georgischen Anschlusstreffer stellte Petkovic mit seinem zweiten Erfolgserlebnis des Abends auf 4:2, ehe Vilnius das Wunder in der absoluten Crunch Time perfekt machte: Bilenkyi schnürte ebenfalls einen Doppelpack (82.), danach schraubten Nemanja Mihajlovic (88.) und ein drittes Mal Bilenkyi das Ergebnis zum 7:2-Endstand in die Höhe.

Unter anderem zum Leidwesen eines hochtalentierten Youngsters mit einem bereits weltberühmten Familienmitglied: Der erst 16-jährige Tornike Kavaratskhelia, jüngerer Bruder des zweifachen PSG-Champions-League-Siegers Khvicha (25) stand in Dinamos Startelf und wurde in der 60. Minute beim Stand von 1:2 aus georgischer Sicht ausgewechselt. Bis dato hatte er im Gegensatz zum Hinspiel keine großartigen Akzente setzen können.

Beim 3:0-Heimsieg in der Vorwoche hatte Kvaratskhelia ebenfalls beginnen dürfen und konnte überzeugen. Insgesamt hat der georgische U17-Nationalspieler bisher zehn Einsätze für den aktuellen Tabellendritten der georgischen Liga (in Georgien wird im Kalenderjahr gespielt) absolviert.

Wie lange der jüngere Kvaratskhelia, genau wie sein großer Bruder Linksaußen, noch in Tiflis bleibt, ist derweil unklar. Sein Vertrag läuft zwar noch bis 2028, allerdings sollen bereits namhafte europäische Topklubs ihre Fühler nach ihm ausstrecken. Unter anderem der FC Bayern bemüht sich um das Top-Talent. Wie Sportdirektor Christoph Freund im Mai bestätigte, war Kvaratskhelia bereits in München, lief bei der Gelegenheit für Bayerns U17 in einem Testspiel gegen die Global Academy des FCB auf. Dabei glänzte er angeblich mit einem spektakulären Tor.

Interessant: Laut tz war Bayern einst auch an Khvicha dran, der in einem ähnlichen Alter wie nun Tornike ein Probetraining in München absolviert haben soll. Da Georgien kein EU-Mitglied ist, hätte Kvaratskhelia jedoch 18 sein müssen, um ihn zu verpflichten - da er zu jenem Zeitpunkt noch unter 18 war und Bayern keinen Leihklub fand, um ihn vorübergehend zu parken, zerschlug sich die Verpflichtung.

Während Tiflis international nun nicht mehr vertreten ist, geht es für Vilnius in der dritten Qualifikationsrunde zur Conference League indes gegen Hajduk Split weiter. Im Duell mit dem kroatischen Topklub sind die Litauer Außenseiter, doch möglicherweise verleiht ihnen das Wunder gegen Dinamo Flügel. Sollte Vilnius überraschen und sich durchsetzen, müssten auch noch die Playoffs überstanden werden, um in die Ligaphase einzuziehen.


Orijinal haberi okuyun