"Wenn du nichts machst, dann kommt halt auch nichts": Bayern Münchens Boss geht scharf mit der Bundesliga-Konkurrenz ins Gericht | Goal.com Deutschland

Şu adreste yayınlandı 01 Aug 2026 | Okuma zamanı: 1 dakika"Wenn du nichts machst, dann kommt halt auch nichts": Bayern Münchens Boss geht scharf mit der Bundesliga-Konkurrenz ins Gericht | Goal.com Deutschland

"Nach der Saison war Leipzig auf Reisen, außer uns ist in diesem Sommer nur Dortmund unterwegs, im September fliegt Paderborn in die USA. Das ist viel zu wenig! Die Bundesligisten müssen weitsichtiger denken", meinte Kasper im Interview mit Münchner Merkur/tz.

Während Vereine aus der englischen Premier League "raus in die Welt" gingen, seien deutsche Klubs immer noch zu zaghaft in Sachen internationale Vermarktung. "Das heißt, dass sie aktiv sein müssen. Man kann nicht zuhause bleiben und sich dann beschweren, dass die Einnahmen sinken. Wenn du nichts machst, dann kommt halt auch nichts", so Kasper.

Er wünsche sich daher, "Grenzen immer weiter zu verschieben", um der Bundesliga insgesamt mehr "Sichtbarkeit" zu verschaffen. "Es ist leider Fakt, dass die Medienerlöse beispielsweise in den USA und Japan aktuell rückläufig sind - aber umso mehr muss die Liga eben mit uns gemeinsam strategische Mechanismen finden, um Aktivitäten zu pushen. Bayern München kann nicht überall hinreisen."

Am heutigen Samstag reist der FC Bayern im Rahmen der "Audi Summer Tour" zu einem achttägigen Trip nach Südkorea und Hongkong. Am kommenden Dienstag ist dann ein Testspiel gegen den koreanischen Red&Gold-Partnerverein Jeju SK FC geplant, ehe es am 7. August in Hongkong zum Duell mit Europa-League-Sieger Aston Villa kommt.

Neben dem deutschen Rekordmeister absolviert während der laufenden Vorbereitung ansonsten lediglich der BVB (Japan) eine Marketing-Reise ins nicht-europäische Ausland. RB Leipzig war unmittelbar nach der vergangenen Saison nach Südafrika gereist.

Beim FC Bayern plant man, den Fokus auf die Erschließung internationaler Märkte in den kommenden Jahren noch einmal zu verstärken. "Unsere Zielmärkte sind klar definiert. In Amerika hatten wir bisher den Fokus auf Nord- und Mittelamerika, Südamerika aber wird immer spannender. Asien ist ebenso klar, auch auf Indien, Indonesien, Thailand sollte man schauen. Wir müssen da auch punktuell Neues ausprobieren", so Kasper.

Tatsächlich kassiert die Bundesliga aus internationalen Verträgen nur einen Bruchteil der Summe, die etwa die englische Premier League oder die spanische LaLiga jährlich kassieren. Während das deutsche Oberhaus zuletzt nur rund 302 Millionen Euro inklusive Sponsoring für den Verkauf von TV-Rechten ins Ausland einfuhr, war es bei der Premier League die zehnfache und in Spanien immerhin noch die dreifache Summe.


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