Milan muss Spieler verkaufen: Enthüllte Streichliste hat prominentes Opfer | Goal.com Deutschland

Wie der italienische TV-Sender Sky Italia berichtet, zieht die AC Mailand nach der verpassten Champions-League-Qualifikation harte personelle Konsequenzen und stellt prominente Stars zum Verkauf.
Der verpasste Einzug in die Königsklasse am letzten Spieltag der vergangenen Saison zwingt die Verantwortlichen der Rossoneri demnach zum Handeln. Nach Informationen des Senders gab es eine Krisensitzung, an der Besitzer Gerry Cardinale, Chefcoach Rzben Amorim sowie weitere Entscheidungsträger des Klubs teilnahmen. Bei dem Treffen definierte die Vereinsführung konkrete Abgangskandidaten, um den Kader vor der kommenden Spielzeit drastisch umzustrukturieren.
An der Spitze der Verkaufsliste steht mit Christopher Nkunku ein prominenter Name. Der 28-jährige Offensivakteur, in der Bundesliga einst Torschützenkönig bei RB Leipzig und häufiger auch Transferkandidat des FC Bayern, war erst im vergangenen Jahr vom FC Chelsea für eine Ablösesumme von 37 Millionen Euro ins San Siro gewechselt.
Trotz zweier Treffer in den finalen drei Partien der abgelaufenen Saison besitzt der Franzose im System des neuen Mailänder Übungsleiters keine Perspektive mehr. Nach Angaben von Transfer-Experte Fabrizio Romano hat Amorim dem Angreifer bereits in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt, dass er ohne ihn plant.
Ebenfalls vor einem vorübergehenden Abschied aus der Modestadt steht David Odogu. Für den 20-jährigen Innenverteidiger und DFB-Juniorennationalspieler wird derzeit ein passender Leihabnehmer gesucht, um ihm auf höherem Niveau Spielpraxis zu garantieren. Aus der Bundesliga bekundet unter anderem der 1. FSV Mainz 05 konkretes Interesse an einer Verpflichtung des Abwehrtalents.
Neben Nkunku und Odogu betrifft der geplante Umbruch noch weitere namhafte Akteure des Kaders. Die Abwehrspieler Filippo Terracciano, Fikayo Tomori und Pervis Estupiban erhielten ebenso wie der 27-jährige Sechser Youssouf Fofana die Freigabe für einen Transfer.
Auch Mittelstürmer Santiago Gimenez spielt in den zukünftigen Planungen des italienischen Traditionsklubs keine Rolle mehr und kann sich ab sofort nach einem neuen Arbeitgeber umsehen.
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