FC Arsenal soll angefragt haben: Star des FC Bayern sagte Wechsel offenbar ab | Goal.com Deutschland

Der FC Arsenal hat sich angeblich für Min-jae Kim vom FC Bayern München interessiert. Das berichtet die tz. Demnach hätten sich die Gunners nach dem Südkoreaner erkundigt, da sie auf der Suche nach einer Verstärkung für die Abwehrzentrale waren. Immerhin fällt Abwehrchef William Saliba aufgrund einer Rücken-OP vorerst lange aus.
Doch Kim habe dem amtierenden englischen Meister abgesagt, auch wenn er beim FCB in der vergangenen Saison oft nur Ersatzspieler war. Die Gunners holten inzwischen für seine Position Ezri Konsa von Aston Villa.
Dem Bericht zufolge habe Kim zuvor auch schon Villa, Manchester United und Nottingham Forest darüber informiert, beim deutschen Rekordmeister bleiben zu wollen.
Zum Ende der abgelaufenen Saison hatte es noch nach einer Trennung zwischen den Bayern und dem Innenverteidiger ausgehen, doch das hat sich nun geändert, auch wenn Kim bei Trainer Vincent Kompany weiterhin nur die Nummer drei in der Innenverteidigung hinter Dayot Upamecano und Jonathan Tah sein wird. Dass das für ihn aber kein großes Problem ist, hatte er in der Vergangenheit schon mehrfach betont.
"Ich habe noch nie eine lange Phase erlebt, in der ich nicht gespielt habe, daher war es am Anfang etwas schwierig. Aber mit der Zeit habe ich festgestellt, dass es auch eine positive Seite hat", sagte er Mitte April gegenüber dem koreanischen Medium Footballist: "Ich dachte immer, dass ständiges Spielen die Lösung sei, aber jetzt bin ich mit meiner Situation als Herausforderer zufrieden."
Dass Kim aufgrund des Standings von Upamecano und Tah sich in die Hierarchie klaglos einfügt und Leistung bringt, wenn er gebraucht wird, imponiert besonders Trainer Vincent Kompany.
"Das Wichtigste ist, sich auf dem Platz zu beweisen. Diesbezüglich spreche ich Min-Jae ein Kompliment aus. Egal was passiert, er bleibt konzentriert und lässt auf dem Platz Taten sprechen", adelte Kompany den Südkoreaner am Rande der Münchner Asien-Reise im Sommer. Zudem betonte er, dass er die Reservistenrolle von Kim nicht als "absolut" ansehe: "Wir sprechen hier über eine Konkurrenz, die ich mag und die ich selbst erlebt habe bei Manchester City."
Auch hob Kompany das Standing von Kim innerhalb der Mannschaft hervor, von dem einst schon Serge Gnabry gesprochen hatte. "Ein großartiger Charakter, jeder im Team mag ihn", hatte Gnabry einmal über Kim gesagt. Und Kompany bestätigte diesen Eindruck.
"Die Leute wissen gar nicht, dass er auch einen unglaublichen Sinn für Humor hat", befand der Belgier: "Das stimmt wirklich. Immer wenn ein Spieler neben Min-Jae steht, fängt dieser an zu lachen. Das ist vielleicht die Seite von ihm, die die Leute nicht kennen."
Für Kim zahlten die Münchner vor drei Jahren eine Ablösesumme in Höhe von 50 Millionen Euro an Napoli. Beim FCB hat der 29-Jährige noch einen bis 2028 laufenden Vertrag.
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