In Italien kursieren neue Gerüchte: Ablösefreier Abgang des FC Bayern ist immer noch auf der Suche | Goal.com Deutschland

Auf seiner Suche nach einem neuen Arbeitgeber kann Raphael Guerreiro diesmal ausnahmsweise mal nicht auf seinen Lieblings-Trainer zählen: Thomas Tuchel trainiert schließlich die englische Nationalmannschaft. Tatsächlich hätte Tuchel dort sogar Bedarf an einer Verstärkung für die defensiven Außenbahnen, Guerreiro ist aber Portugiese.
Die beiden letzten Transfers von Guerreiro hatte Tuchel maßgeblich eingefädelt. 2016 wechselte der Allrounder für zwölf Millionen Euro vom FC Lorient zu Tuchels Borussia Dortmund, 2023 folgte er ihm ablösefrei zum FC Bayern. Zwischenzeitlich wollte Tuchel Guerreiro sogar auch noch zu Paris Saint-Germain holen, dieser Transfers scheiterte aber. Was nun?
Bereits im März verkündete der FC Bayern, dass der Ende Juni auslaufende Vertrag mit dem 32-Jährigen nicht verlängert wird. "Wir möchten uns bei Rapha herzlich für die gemeinsame Zeit bedanken", sagte Sportvorstand Max Eberl damals. "Auf Rapha war auf dem Platz immer Verlass, zudem bereichern Charaktere wie er jede Kabine."
Anschließend kursierten Gerüchte über ein vorzeitiges Karriereende. Im Juni wurde Guerreiro als möglicher Nachfolger von Alejandro Grimaldo bei Bayer Leverkusen gehandelt. Später hieß es, Benfica Lissabon habe Interesse. Auch diese Gerüchte erhärteten sich jedoch nicht, dem Vernehmen nach hat Trainer Marco Silva keine Verwendung für Guerreiro.
Die neueste Fährte führt nach Italien: Vergangene Woche berichteten die Tuttosport und die Gazzetta dello Sport von einem möglichen Wechsel zur AC Milan. Demnach sei Guerreiro ein Kandidat auf die Nachfolger von Pervis Estupinan, sofern dieser erwartungsgemäß zu Aston Villa wechselt.
Grundsätzlich dürfte Guerreiro eine Bereicherung für fast jeden Kader sein. Er ist flexibel im Mittelfeld und auf den defensiven Außenbahnen einsetzbar. Während seiner drei Jahre beim FC Bayern zählte er zwar selten zur Stammelf, beschwerte sich darüber aber nie öffentlich und lieferte bei seinen Einsätzen meist verlässlich ab. In der vergangenen Saison gelangen Guerreiro in 29 Einsätzen sechs Tore und drei Assists. Problematisch ist jedoch seine Anfälligkeit für muskuläre Verletzungen.
Guerreiro ist übrigens nicht der einzige ablösefrei Bayern-Abgang, der noch keinen neuen Klub gefunden hat. Auch Leon Goretzka ist weiterhin auf der Suche, auch er wird mit diversen Klubs in Italien in Verbindung gebracht.
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