Unmissverständliche Ansage: Diego Simeone meldet sich zu Julian Alvarez zu Wort | Goal.com Deutschland

Julian Alvarez will unbedingt von Atletico Madrid zum FC Barcelona wechseln. Jetzt hat sich sein Trainer Diego Simeone klar zum Transferbestreben des Argentiniers geäußert. Neben dem Wirbel um den bevorstehenden Wechsel von Rodri zum FC Barcelona ist die Auseinandersetzung zwischen Atletico und Barca um Alvarez das beherrschende Thema im spanischen Fußball. Die Fronten zwischen beiden Spitzenklubs verhärten sich zusehends.
Nun bezog Atleticos Trainer Diego Simeone im Rahmen eines Freundschaftsspiels in Seoul gegen Manchester City unmissverständlich Stellung. "Die Situation ist sehr klar. Der Verein hat eine Entscheidung getroffen, die Miguel Angel (Gil Marin, seit 2002 CEO von Atletico, Anm. d. Red.) sehr gut erklärt hat. Wir sind sehr glücklich mit Julian. Sportlich werden wir ihm helfen, damit er weiter wächst, sich weiter verbessert und uns wieder das gibt, was er uns in diesen zwei Jahren gegeben hat - und das war eine ganze Menge", stellte der Argentinier klar.
Geschäftsführer Gil Marin hatte sich Barca Ende Juni vorgeknöpft und gesagt: "Barca ist uns gegenüber respektlos. Sie denken, sie können mit uns machen, was sie wollen. Sie denken, dass wir schwach und dumm sind. Aber in Wahrheit zeigen sie der Welt einfach nur eine Vorgehensweise, die sie ganz gut definiert."
Wie die spanische Sportzeitung Marca berichtet, plant Barcas Sportdirektor Deco bereits gemeinsam mit den Beratern von Alvarez eine gezielte Strategie, um den Transfer letztlich zu erzwingen. Kern dieser Maßnahme ist es, dass der Nationalstürmer den Verantwortlichen der Colchoneros verdeutlicht, seine Karriere nur im Camp Nou fortsetzen zu wollen.
Laut Berichten der Mundo Deportivo plant Alvarez nach seinem Urlaub persönlich bei Simeone vorstellig zu werden. In einem Vier-Augen-Gespräch will er demnach seinem Trainer und Landsmann darlegen, wie dringend sein Wunsch nach einem Wechsel zu Barca ist.
Die Führungsebene von Atletico zeigt sich von solchen Manövern bislang unbeeindruckt und verweigert jegliche Verhandlungen. Die Hauptstädter wiesen bislang ein Angebot der Katalanen über 100 Millionen Euro ebenso resolut zurück wie eine Offerte des Lokalrivalen Real Madrid in Höhe von 150 Millionen Euro.
Stattdessen beharrt Atletico stur auf der vertraglich festgelegten Ausstiegsklausel von 500 Millionen Euro - eine astronomische Forderung, die für keinen der Interessenten realistisch darstellbar ist.
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