Transfer-Desaster für Real Madrid perfekt: Rodris Sensations-Wechsel zum FC Barcelona ist fix | Goal.com Deutschland

Veröffentlicht am 18 Aug 2026 | Lesezeit: 2 MinutenTransfer-Desaster für Real Madrid perfekt: Rodris Sensations-Wechsel zum FC Barcelona ist fix | Goal.com Deutschland

In einer lässigen schwarzen Jeans und einem lockeren weißen Shirt trat Rodri aus dem Flughafengebäude und weckte Träume von einer goldenen Zukunft beim FC Barcelona. "Die Champions League? Wir wollen alles gewinnen!", sagte der spanische Weltmeister-Kapitän. Noch war sein Vertrag bei den Katalanen da nicht unterschrieben, die Transfer-Saga um den Ballon-d'Or-Gewinner von 2024 war dennoch beendet: Der spanische Meister hat das Rennen um den wohl besten Sechser der Welt gewonnen und den Erzrivalen Real Madrid mit seinem Königstransfer ausgestochen.

"Ich hatte andere Optionen", sagte der 30-Jährige keine 24 Stunden später bei seiner offiziellen Vorstellung - schob aber sofort nach: "Für mich war Barcelona die erste Wahl. Das habe ich allen Beteiligten klar gemacht." Rodri, der beim Klub von Trainer Hansi Flick einen Vertrag bis 2030 unterschrieb, wolle sich nun "so schnell wie möglich Hansis Anweisungen unterordnen - wann immer er meint, dass ich bereit bin."

Für den zentralen Mittelfeldspieler, dessen Vertrag beim englischen Spitzenverein Manchester City noch bis 2027 lief, soll Barcelona 76,5 Millionen Euro zahlen. Die Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen hatten vor knapp zwei Wochen begonnen. Am Sonntagabend wurde eine Einigung erzielt.

"Ich bin sehr froh, angekommen zu sein. Die letzten Tage waren intensiv, aber ich bin froh, dass alles geregelt ist", sagte Rodri: "Natürlich ist es ein Traum, für den FC Barcelona zu spielen." Am Dienstagmorgen standen noch der obligatorische Medizincheck an, ehe am Abend die Verkündung und Präsentation folgte.

Rodri, der auf die Neuzugänge Karim Adeyemi, Anthony Gordon und Jesse Bisiwu folgt, soll bei Barca eine zentrale Rolle einnehmen. Er ist mehr als ein defensiver Abräumer, kann das Spiel aus der Tiefe kontrollieren, sich zwischen die Innenverteidiger fallen lassen, den Ball unter Druck behaupten und mit seinen Pässen das Tempo bestimmen.

Sieben Jahre prägte er damit eine Erfolgsära unter Pep Guardiola in Manchester. Bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada führte Rodri Spanien nicht nur zum zweiten WM-Titel, er wurde zudem als Spieler des Turniers ausgezeichnet. Rund einen Monat nach dem Finalsieg gegen Argentinien in East Rutherford freute sich Rodri auf das Wiedersehen mit anderen WM-Helden wie Lamine Yamal, Dani Olmo oder Pedri. "Ich kann es kaum erwarten, zu meinen Teamkollegen zu stoßen – von denen ich viele bereits aus der Nationalmannschaft kenne", sagte Rodri: "Es ist an der Zeit, an die Arbeit zu gehen und mein Bestes zu geben."

Auf Marc Cucurella trifft Rodri dagegen künftig als Gegenspieler im Clásico. Der Linksverteidiger und Weltmeister war im Sommer vom FC Chelsea zu Real Madrid gewechselt – ausgerechnet zu jenem Klub also, der sich ebenfalls intensiv um Rodri bemüht hatte. Schon im Juli war von Gesprächen zwischen den Königlichen und den Beratern berichtet worden. Die Verhandlungen gerieten ins Stocken – und der FC Barcelona nutzte seine Chance.


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Bericht William Hill

William Hill

4.3

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