Klares Zeichen! FC Bayern München macht Standpunkt bei Verkaufskandidat deutlich | Goal.com Deutschland

Beim Franz Beckenbauer Supercup stand Sacha Boey - anders als zuletzt noch in den Testspielen gegen RB Leipzig und den 1. FC Heidenheim - nicht im Kader des FC Bayern München. Einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge war die Maßnahme als klares Zeichen an den Rechtverteidiger zu verstehen, um diesem nochmal deutlich zu machen, dass er keine Rolle in den Planungen des deutschen Rekordmeisters spielt. Auch in der Hoffnung, dass sich Boey und seine Berater nochmal intensiver mit einem Wechsel beschäftigen.
Rund um den Titelgewinn beim 2:1-Sieg gegen den BVB hatte Sportvorstand Max Eberl abermals betont, dass weder Boey noch Joao Palhinha oder Bryan Zaragoza eine Zukunft in München haben. "Wir haben von Anfang an klar mit den drei Jungs kommuniziert – und wenn du ein Spiel wie dieses hast, nimmst du die Spieler, die du für die ganze Saison einzusetzen planst", sagte er und wendete sich damit auch eindeutig an den Franzosen. Gleichwohl standen Trainer Vincent Kompany in Konrad Laimer, Josip Stansic, Alphonso Davies und dem als Zehner aufgebotenen Nathaniel Brown auch genügend Optionen für die Außenverteidigung zur Verfügung.
Im Gegensatz zu Palhinha und Zaragoza zeichnete sich bis zuletzt aber kein Wechsel bei Boey ab. Aktuelle Anfragen von potenziellen Abnehmern sollen den Bayern nicht vorliegen. Allen voran das Gehalt, dass der 25-Jährige beim FCB bezieht, stellt dem Vernehmen nach ein Problem dar. Palhinha steht indes vor einer Unterschrift bei Benfica Lissabon, Zaragoza soll grünes Licht für ein Leihgeschäft mit Espanyol Barcelona gegeben haben.
Boey war im Sommer von seiner Leihe zu seinem Ex-Klub Galatasaray Istanbul an die Säbener Straße zurückgekehrt. Wie die Bild-Zeitung unlängst berichtete, sei der türkische Spitzenklub grundsätzlich dazu bereit gewesen, die zuvor vereinbarte Kaufoption zwischen zehn und 15 Millionen Euro zu ziehen. Aufgrund der Regularien verfügte der Klub allerdings nur noch über einen freien Platz für einen ausländischen Spieler. Da dieser für eine andere Position vorgesehen war, habe sich Gala letztlich gegen eine Verpflichtung entschieden.
Boey war im Januar 2024 für rund 30 Millionen Euro von Galatasaray zum FC Bayern gewechselt, konnte sich in München jedoch nie durchsetzen. In 38 Pflichtspielen erzielte er ein Tor und bereitete sechs weitere Treffer vor. Sein Vertrag läuft noch bis 2028. Ob die Münchner auch ein erneutes Leihgeschäft akzeptieren würden, ist derzeit offen.
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