Kompletter Flughafen abgesperrt: Kuriose Story um Cristiano Ronaldo enthüllt | Goal.com Deutschland

Veröffentlicht am 25 Sep 2026 | Lesezeit: 3 MinutenKompletter Flughafen abgesperrt: Kuriose Story um Cristiano Ronaldo enthüllt | Goal.com Deutschland

Der walisische Nationaltrainer Craig Bellamy hat im Rahmen einer Pressekonferenz vor dem Nations-League-Duell gegen Portugal eine verblüffende Anekdote über Cristiano Ronaldo am Flughafen Lissabon enthüllt.

Der 47-Jährige erinnerte sich dabei an eine Begebenheit aus seiner Zeit als Co-Trainer des heutigen Bayern-Coachs Vincent Kompany beim FC Burnley. Während einer Reise in der Saisonvorbereitung in die portugiesische Hauptstadt erlebte Bellamy aus dem Mannschaftsbus heraus, wie der dortige Flughafen aufgrund massiver Sicherheitsvorkehrungen vollständig abgesperrt worden war.

Die Passagiere und das Betreuerteam vermuteten zunächst eine ernste Bedrohungslage. Wie sich jedoch wenig später herausstellte, galt das Aufgebot an Polizeikräften und Absperrungen einzig dem Schutz von Cristiano Ronaldo.

"Als wir am Flughafen ankamen, war die Polizei überall. Der Flughafen war komplett abgeriegelt", sagte Bellamy. "Wir kamen aus Burnley und wurden ein bisschen wie VIPs behandelt. Wir saßen in einem Reisebus, den wir gemietet hatten, mussten aber trotzdem auf einem bestimmten Weg zum Flughafen fahren."

Der ehemalige Premier-League-Profi führte aus: "Überall waren Reihen von Polizisten und Polizeiautos. Wir dachten: Irgendetwas ist passiert, hier muss eine Warnung vorliegen. Alles war abgesperrt. Die Leute im Terminal, einfach alles. Wir konnten nicht aus dem Bus aussteigen und mussten warten - wir dachten, es handele sich um einen Sicherheitsverstoß oder so etwas."

Nach etwa einer Viertelstunde Wartezeit klärte sich die Situation für die Insassen des Busses auf. "Wir saßen zehn, 15 Minuten im Bus fest und plötzlich tauchte dieses Auto auf. Es parkte, ein Mann stieg aus, ging zum Kofferraum, holte einen Rucksack heraus. Dann stieg jemand anderes aus und schulterte den Rucksack - und wer war das? Ronaldo."

Bellamy fügte hinzu: "Er läuft ganz allein, überall ist Polizei, und der Flughafen von Lissabon ist abgesperrt. Sogar die Polizisten haben Fotos gemacht. Niemand konnte ihn stören."

Die Wirkung dieses Auftritts auf die Mannschaft von Burnley war nachhaltig. "Das war der coolste Spaziergang, den ich je eine Minute lang beobachtet habe. Wir saßen alle im Bus und waren sprachlos. Alle, die sich zuvor beschwert hatten, hielten sofort den Mund. Das war wie bei einem Präsidenten", sagte der Waliser. "Wie kann man einen ganzen Flughafen lahmlegen? Ich würde meinen Computer am Flughafen Cardiff nicht einmal durch den Zoll bekommen. Was habe ich da gerade gesehen? Ich erzähle diese Geschichte, weil dieser Typ einfach so groß ist. Es war einfach nur Wow. Ich bin so froh, dass ich diesen Moment miterlebt habe, denn er ist mehr als nur ein Superstar."

Bellamy und Ronaldo standen sich während ihrer aktiven Laufbahn zuletzt im Oktober 2008 auf dem Spielfeld gegenüber. Damals traf Ronaldo für Manchester United doppelt beim 2:0-Erfolg gegen West Ham United, wo Bellamy unter Vertrag stand. Am Donnerstagabend traf der Trainer nun erneut auf den mittlerweile 41-jährigen Angreifer von Al-Nassr, der dabei sein 234. Länderspiel absolvierte und seit 24 Jahren für die Selecao aufläuft. Portugal gewann das Duell mit 1:0, Ronaldo versemmelte dabei eine Großchance.

Trotz des fortgeschrittenen Alters des fünffachen Ballon-d'Or-Siegers zeigte sich Bellamy wenig überrascht von dessen anhaltendem Niveau. Ronaldo hatte im Sommer erklärt, dass die Weltmeisterschaft 2026 sein letztes großes Turnier sein werde. Der genaue Zeitpunkt für das Karriereende steht jedoch weiterhin nicht fest.

"Es überrascht mich nicht, dass er immer noch mit der Professionalität spielt, die er stets an den Tag gelegt hat", sagte Bellamy. "Es liegt auch daran, wie clever er ist: Er weiß, wie er sich schonen muss, er weiß, dass er seine Energie zu bestimmten Zeiten nicht verschwenden darf und er hat immer noch den Torschussinstinkt - und den verliert man nie. Wir sprechen hier nicht nur von einem der größten Spieler unserer Generation, sondern von allen Generationen, wenn man bedenkt, was er alles geleistet hat."


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Bericht William Hill

William Hill

4.3

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