Flop des FC Bayern spricht über vieldiskutierten Transfer | Goal.com Deutschland

Sinan Kurt sieht seinen vieldiskutierten Wechsel von Borussia Mönchengladbach zum FC Bayern München im Jahr 2014 nicht als Fehler. "Ich würde es wahrscheinlich immer wieder so machen", sagte er der Bild-Zeitung. Kurt war kurz nach seinem 18. Geburtstag für eine Ablösesumme in Höhe von drei Millionen Euro von den Fohlen zum FCB gewechselt, bei dem er nicht zurechtkam.
"Wie es anders verlaufen wäre, wenn ich in Gladbach geblieben wäre, kann man sowieso nicht sagen. Niemand weiß, was dann passiert wäre", gab der inzwischen 30-Jährige zu bedenken. Der Transfer nach München fand unter großem medialen Interesse statt - was Kurt im Nachhinein nicht nachvollziehen konnte: "Das wurde medial schon sehr, sehr aufgebauscht. Es wurde alles ein bisschen schlimmer gemacht, als es am Ende war", meinte er.
Nach anderthalb erfolglosen Jahren in München verkaufte ihn der deutsche Rekordmeister für nur 500.000 Euro an Hertha BSC. Bei den Berlinern blieb er drei Jahre, bevor er es noch in Österreich, der Slowakei und der Türkei probierte. "Ich habe mittlerweile eine eigene Fußballschule und spiele aus Spaß immer noch Fußball", berichtete Kurt nun.
Seinem 18-jährigen Ich würde Kurt mittlerweile einige Ratschläge geben: "Ich würde ihm sagen, dass er das Ganze noch ernster nehmen soll, als ich es damals genommen habe. Sich nicht nur auf sein Talent zu verlassen, sondern mehr Mentalität zu zeigen", sagte er.
Seinen einzigen Bundesliga-Einsatz für den FC Bayern absolvierte Sinan Kurt am 25. April 2015 beim 1:0 gegen Hertha BSC, als er nach der Pause eingewechselt wurde. Für die Berliner folgten fünf weitere Minuten in der höchsten deutschen Spielklasse bei zwei Kurzeinsätzen für den Hauptstadt-Klub.
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