Cristiano Ronaldo von Insider verteidigt: CR7 "fühlt sich verraten" von Portugal-Trainer Jorge Jesus | Goal.com Deutschland

Veröffentlicht am 01 Oct 2026 | Lesezeit: 3 MinutenCristiano Ronaldo von Insider verteidigt: CR7 "fühlt sich verraten" von Portugal-Trainer Jorge Jesus | Goal.com Deutschland

Der Zoff zwischen Cristiano Ronaldo und Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus inklusive Abreise des Superstars bestimmt weiter die Schlagzeilen. Ein spanischer Journalist brachte nun neue brisante Details ans Tageslicht.

Edu Aguirre, der als CR7-Insider gilt, dröselte den Ablauf der Eskalation zwischen dem 41-jährigen Stürmerstar und Portugal-Coach Jesus auf. Dabei schob er Letzterem die Hauptschuld an dem Ausmaß des Zwistes zu.

Bei einem Treffen am Dienstagabend, an dem auch Ronaldo und Portugals Verbandspräident teilnahmen, habe sich Jesus bei seinem Angreifer entschuldigt "für die Missachtung, die er ihm entgegengebracht hatte, indem er ihn 30 Minuten lang aufwärmen ließ, anstatt ihn spielen zu lassen (beim 2:1 in Norwegen am Sonntag, d. Red.)", berichtete Aguirre bei El Chiringuito.

Laut des Journalisten habe sich Jesus nicht nur persönlich bei Ronaldo entschuldigt, "sondern versprach ihm auch eine öffentliche Entschuldigung, dass er seinen Fehler öffentlich eingestehen würde. Das war Jorge Jesus' Versprechen an Cristiano", so Aguirre. Tags darauf, bei der Pressekonferenz am Mittwoch, ließ Jesus die angekündigte öffentliche Entschuldigung dann allerdings platzen und betonte stattdessen, dass er CR7 auch künftig "nicht einwechseln werde", wenn er ihn nicht benötige.

"Deshalb rastet Cristiano aus, weil er sich verraten fühlt. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, so einfach ist das", betonte Aguirre. Zur Kränkung, die Ronaldo empfand, erklärte er dann noch ausführlich: "Dein Trainer kommt unter vier Augen zu dir: 'Hör zu, so war es, du verstehst mich, okay, ich habe die Situation nicht gut gemanagt, wir sitzen alle im selben Boot, es tut mir leid. Wenn es eine Pressekonferenz gibt, werde ich alles aufklären, mich entschuldigen, keine Sorge, alles wird gut, alles wird sich klären.' Dann gehst du zwölf Stunden später zur Pressekonferenz und lässt Cristiano immer noch im Stich … Schlimmer noch, du spielst den Harten, behauptest, du hättest das Sagen und Cristiano sei nur ein Spieler unter vielen. Geh nach Hause und mach weiter. Deshalb sage ich: Verrat."

In Portugals erster Partie der laufenden Länderspielperiode, dem 1:0 gegen Wales, hatte Ronaldo seine Landesauswahl noch als Kapitän auf den Platz geführt. Drei Tage später entschied sich der neue Nationaltrainer Jesus, der CR7 schon vergangene Saison bei Al-Nassr trainiert hatte, dann dazu, den Torjäger 90 Minuten lang auf der Bank schmoren zu lassen. "Wenn man sich 20 oder 30 Minuten lang aufwärmt und dann nicht zum Einsatz kommt - da ist niemand glücklich", äußerte Jesus zwar Verständnis für Ronaldos Ärger, betonte aber auch: "Das ist kein Grund, daraus eine große Sache zu machen."

Der Torjäger von Al-Nassr reiste zwar zunächst mit nach Kopenhagen, wo die Portugiesen am Donnerstagabend nun allerdings ohne ihn auf Dänemark treffen. Am Mittwochabend kam es nämlich zum Eklat, als Ronaldo bei Instagram seine vorzeitige Abreise von der Nationalmannschaft verkündete. Ein Privatjet soll ihn aus Kopenhagen abgeholt haben.

"Nach der Pressekonferenz des Trainers und einem Gespräch mit dem Präsidenten des portugiesischen Verbands habe ich mich dazu entschieden, das Team-Camp zu verlassen", schrieb CR7 und gab an, sich zum "richtigen Zeitpunkt" detailliert zu den Hintergründen seiner Entscheidung zu äußern. Ob die eilige Abreise Ronaldos, der bisher 234 Länderspiele (146 Tore) absolviert hat, gleichbedeutend mit dem Ende seiner Laufbahn im Portugal-Trikot sein könnte, ist offen.


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Bericht William Hill

William Hill

4.3

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