Knallharte Abrechnung! LaLiga-Boss schießt mit deutlichen Worten gegen Real Madrid | Goal.com Deutschland

Nach dem Schiedsrichter-Wirbel im Derby gegen Atletico ledert LaLiga-Boss Javier Tebas via X und LinkedIn gegen die Medien-Offensive von Real Madrid ab. Der Funktionär reagierte nach den Begleiterscheinungen des Stadtduells zwischen Atletico und Real mit deutlichen Worten auf die massive Kritik, die insbesondere über den vereinseigenen Sender Real Madrid TV sowie nahestehende Medien transportiert worden war.
Im Zentrum von Tebas' Entrüstung steht die aus seiner Sicht systematische Unruhestiftung durch das Umfeld des spanischen Rekordmeisters. "Die Sprachrohre und der Fernsehsender des Regimes beginnen bereits damit, die gleiche alte Erzählung aufzubauen: die permanente Verschwörung", schrieb Tebas und führte aus: "Wenn es nicht Negreira ist, dann ist es der Schiedsrichter. Wenn es das nicht ist, dann liegt es daran, dass er kein internationaler Schiedsrichter ist. Jeder Verein kann Spiele haben, die von internationalen Schiedsrichtern und von solchen geleitet werden, die keine sind. Niemand hat das Recht, sich seine Schiedsrichter auszusuchen."
Besonders energisch wendete sich der Funktionär gegen einen Bericht von Real, in dem die Liga direkt attackiert wurde. Dass Schiedsrichter angeblich "dem Geschäft, das ihnen ihr Brot sichert", schaden würden, wies Tebas scharf zurück. "Was genau wird da gefordert? Dass Spiele je nach Einnahmen, TV-Einschaltquoten oder dem Vereinswappen geleitet werden? Was für eine Art, Gleichheit im Wettbewerb zu verstehen", erklärte Tebas.
Auch den Anspruch der Blancos, das maßgebliche Fundament der gesamten Liga zu stellen, ließ Tebas nicht unkommentiert stehen: "Real Madrid ist für die LaLiga von enormer Bedeutung, aber die Behauptung, dass LaLiga ohne sie nichts wert ist, zeugt von Verachtung gegenüber den anderen Vereinen, ihren Fans und ihrer Geschichte. Der Wettbewerb gehört niemandem."
Hinter der scharfen Rhetorik der Madrilenen vermutet der LaLiga-Boss ein Ablenkungsmanöver von den sportlichen Defiziten der Mannschaft. "Zu behaupten, dass Schiedsrichter gegen Real Madrid gesteuert werden, bedeutet, in einer anderen Galaxie zu leben. Diese Darstellung dient als Vorwand, um andere Mängel zu vertuschen, die in diesen ersten Spielen der Saison deutlich zu erkennen sind", sagte Tebas und schrieb weiter: "Es ist einfacher, auf eine Verschwörung hinzuweisen, als zu erklären, was auf dem Platz passiert... Und meine Haltung hängt nicht von meinem Amt ab: Ein Schiedsrichterfehler beweist keine Verschwörung, und auch wenn er sich über Jahre hinweg wiederholt, wird er dadurch nicht wahr."
Zum Abschluss seiner Stellungnahme richtete der Liga-Präsident eine unmissverständliche Botschaft an Reals Verantwortliche und Anhänger: "NEHMT DIE AUGENBINDE AB! Es ist September, und schon behaupten sie, die Liga sei manipuliert worden. Niemand mit gesundem Menschenverstand glaubt diese alte Ausrede mehr."
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