Interner Beschluss beim 1. FC Köln? Druck für den BVB im Transferpoker um Said El Mala steigt | Goal.com Deutschland

Şu adreste yayınlandı 30 Jul 2026 | Okuma zamanı: 1 dakikaInterner Beschluss beim 1. FC Köln? Druck für den BVB im Transferpoker um Said El Mala steigt | Goal.com Deutschland

Mit einer ersten Offerte soll die Borussia in Köln für große Verärgerung gesorgt haben. Das letztwöchige Angebot lag angeblich deutlich unter dem wohl geforderten Gesamtpaket von 50 Millionen Euro. Trotzdem hieß es jüngst, dass beim BVB großer Optimismus herrsche, dass der Deal in den kommenden Tagen über die Bühne gehen wird.

Das wäre aus Sicht der Borussia laut einem weiteren Bericht der Bild allerdings auch wichtig. Denn intern haben die FC-Bosse sich demnach verständigt, dass selbst die geforderten 50 Millionen irgendwann nicht mehr reichen, falls sich der Wechsel bis kurz vor Ende der Transferperiode ziehen sollte.

Schließlich würde es den Domstädtern deutlich schwerer fallen, noch auf den letzten Metern des Wechselfensters einen möglichen Ersatz zu finden. "Es ist auch immer eine Frage der Zeit: Wenn sich Deine Kassen erst zwei Tage vor Transferschluss füllen, ist das in dem Moment auch nichts wert", erklärte Kölns Kader-Planer Tim Steidten. Zudem müssten die Kölner, wenn sie denn einen passenden Ersatz ausgemacht haben, auch noch mehr Ablöse zahlen, da der abgebende Klub über die neuen finanziellen Möglichkeiten Bescheid wissen würde.

Steidten machte zudem deutlich, dass die Kölner selbst keinen Handlungsdruck spüren: "Wir sind da absolut entspannt. Said ist Spieler des 1. FC Köln und er fühlt sich sehr wohl – und wir fühlen uns genauso wohl mit Said, insofern gibt es aktuell auch überhaupt keinen Grund, über etwas anderes zu sprechen."

El Mala selbst soll derweil nicht nur schon Gespräche mit dem BVB geführt haben, sondern sich laut dem Kölner Express mit den Verantwortlichen schon seit Wochen hinter den Kulissen geeinigt haben.

Auch Mutter Sabrina El Mala, die den Wechsel zum FC Brentford wohl noch wegen der fehlenden Perspektive in der Champions League hatte platzen lassen, soll sich im engen Austausch mit der Dortmunder Führungsetage befinden.

Gerüchten zufolge haben sich alle Beteiligten auch schon auf die genauen Vertragsdetails festgelegt. Demnach würde der 19-Jährige bei den Schwarzgelben einen Fünfjahresvertrag erhalten. In seiner ersten Saison winkt dem Linksaußen dann angeblich ein Gehalt von 5,5 Millionen Euro, das im weiteren Verlauf auf 8,5 Millionen Euro ansteigen könnte.

Trotz all dem Trubel um seine Person lässt sich El Mala auf dem Trainingsplatz nichts anmerken, wie Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler derweil im Interview mit dem Kicker betonte: "Er arbeitet jeden Tag sehr professionell, bringt sich voll ein und ist für uns ein Spieler mit außergewöhnlichem Potenzial."

Aufgrund dieses Potenzials ist es daher für Kessler auch kaum überraschend, "dass sich andere Vereine für einen solchen Spieler interessieren und darüber spekulieren". Dem FC-Boss ist jedoch wichtig: "Der Stand ist unverändert. Said ist unser Spieler und besitzt einen langfristigen Vertrag." Er wolle sich jetzt auf das konzentrieren, "was vor uns liegt, und wir freuen uns, dass Said ein wichtiger Teil unserer Mannschaft ist".

Kessler ließ in dem Gespräch allerdings zugleich die Tür für einen Transfer bewusst offen: "Grundsätzlich gilt: Wir treffen Entscheidungen immer im Sinne des 1. FC Köln. Sollte irgendwann ein Zeitpunkt kommen, an dem sowohl die sportlichen als auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen absolut überzeugen, würden wir uns selbstverständlich damit auseinandersetzen." Ihm zufolge sei dieser Zeitpunkt derzeit noch nicht gekommen.


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