Spitze gegen Kompany? Neue Details zu Klopps Besuch beim FC Bayern | Goal.com Deutschland

Klopp schaute bekanntlich am ersten Bundesliga-Wochenende nach dem 5:1-Sieg der Münchner gegen den VfB Stuttgart an der Säbener Straße vorbei. Laut Sport Bild führte er dabei ein ausführliches Gespräch mit Kompany in dessen Trainerbüro.
Unter anderem sei es um eine taktische Grundsatzfrage gegangen. Kompany setzt beim FC Bayern auf eine Manndeckung, Klopp plant bei der deutschen Nationalmannschaft wie bei seinen vorherigen Stationen mit einer Raumdeckung. Auf einer Magnettafel habe Kompany Klopp sein System erklärt und aufgezeigt, dass es im Spielfluss gar nicht so viele Unterschiede zwischen den beiden Herangehensweisen gebe.
Zudem seien bei der Unterredung Einzelspieler thematisiert worden. Bei Nathaniel Brown habe sich Klopp eine kleine Spitze in Richtung Kompany geleistet. "Jetzt haben wir endlich mal wieder einen deutschen Linksverteidiger – und dann stellst du ihn auf der Zehn auf", soll der Bundestrainer dem Bericht zufolge gescherzt haben. Ähnlich hatte Klopp schon bei der Übertragung des Stuttgart-Spiels bei Sat.1 gewitzelt.
Der flexible Brown gefiel bei seinen ersten Einsätzen für die Nationalmannschaft als Linksverteidiger. Mangels offensiver Alternativen bot Kompany den 23-jährigen Neuzugang von Eintracht Frankfurt zum Saisonstart beim FC Bayern aber im offensiven Mittelfeld auf. Kompany soll die Spitze humorvoll aufgenommen und versprochen haben, Brown künftig wieder auf seiner angestammten Position links hinten aufzubieten.
So war es in den darauffolgenden Spielen auch tatsächlich - aber wohl weniger wegen Klopps Forderung, sondern weil die übrigen potentiellen Zehner des FC Bayern Jamal Musiala, Ismael Saibari und Serge Gnabry körperlich wieder besser in die Spur fanden. Links hinten konkurriert Brown mit dem wiedererstarkten Davies.
Klopp soll sich in München aber nicht nur mit Kompany, sondern auch mit Joshua Kimmich ausführlich ausgetauscht haben. Beim Gespräch habe der Bundestrainer dem 31-Jährigen versichert, dass er erst mal Kapitän bleiben werde und für das zentrale Mittelfeld eingeplant sei.
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