Spanien gelingt bei der WM 2026, was zuvor noch keinem anderen Weltmeister gelang | Goal.com Deutschland

Spanien ist nicht nur Weltmeister geworden, auch die Defensivleistung der Furia Roja bei der WM 2026 wird in Erinnerung bleiben.
Auf dem Weg zu ihrem zweiten Weltmeisterschaftstitel haben die Spanier in acht Spielen nur ein einziges Gegentor kassiert. Noch nie zuvor seit der WM-Premiere 1930 hat ein Weltmeister derart wenige Gegentreffer zugelassen.
Charles De Ketelaere war letztlich der einzige Spieler, der Spaniens enorm sattelfeste Defensive während der WM 2026 überwinden konnte. Der Stürmer von Atalanta Bergamo hatte bei Belgiens 1:2-Niederlage gegen den späteren Weltmeister im Viertelfinale zum zwischenzeitlichen Ausgleich getroffen.
In den sieben weiteren Turnierspielen musste der spanische Keeper Unai Simon, der als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet wurde, nicht ein einziges Mal hinter sich greifen. Kap Verde, Saudi-Arabien und Uruguay in der Gruppenphase, Österreich im Sechzehntelfinale, Portugal im Achtelfinale, Frankreich im Halbfinale und auch Argentinien im Finale - niemand schaffte es, ein Tor gegen Spanien zu erzielen.
Im Endspiel gegen Lionel Messi und Co. am Sonntag in New York/New Jersey ließ Spanien so gut wie gar nichts zu. Vorne erarbeitete sich der Europameister ab Beginn der 2. Halbzeit ein immer deutlicheres Übergewicht, wurde allerdings erst in der Verlängerung belohnt. Ferran Torres war es in der 106. Minute vorbehalten, das goldene Tor zu Spaniens zweitem WM-Titel zu erzielen.
Vor Torwart Simon sorgte in der Abwehrzentrale das Duo aus Aymeric Laporte (Athletic Bilbao) und Pau Cubarsi (FC Barcelona) für Sicherheit. Letzterer wurde als bester junger Spieler der WM 2026 ausgezeichnet. Auf der linken Seite der spanischen Viererkette war derweil Marc Cucurella (wechselt vom FC Chelsea zu Real Madrid) gesetzt, rechts hatte Trainer Luis de la Fuente in der Gruppenphase in zwei von drei Partien noch Marcos Llorente (Atletico Madrid) aufgeboten. In den K.o.-Spielen beackerte dann allerdings stets Pedro Porro von Tottenham Hotspur die rechte Seite.
Mit dem zweiten Triumph zogen die Spanier mit Frankreich und Uruguay gleich, die ebenfalls bei zwei WM-Titeln stehen. Rekordweltmeister ist Brasilien mit fünf Erfolgen, dahinter folgen zunächst Deutschland sowie Italien mit je vier Titeln und Argentinien mit deren drei.
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