Kaum Aussicht auf Spielzeit: Gibt der BVB zwei Neuzugänge des vergangenen Sommers noch ab? | Goal.com Deutschland

Wie aus einem Bericht von Sky hervorgeht, stehen allen voran zwei Namen auf der Liste derer, die sich bei einem entsprechenden Angebot einen neuen Verein suchen dürften: Angreifer Fabio Silva und Mittelfeldspieler Carney Chukwuemeka.
Beide stießen erst im vergangenen Sommer für eine ähnliche Summe, nämlich rund 20 Millionen Euro, zu den Schwarzgelben, wussten in ihrer Premierensaison im Dortmunder Trikot allerdings jeweils nicht vollends zu überzeugen.
Während der portugiesische Stürmer im Angriff einen schweren Stand hatte und sich zumeist mit der Backup-Rolle hinter dem gesetzten Serhou Guirassy zufrieden geben musste, plagte sich der gebürtige Österreicher mit einigen kleineren Verletzungen herum, die ihn im Konkurrenzkampf in der Mittelfeldzentrale immer wieder zurückwarfen.
Bei Sky heißt es, dass man beiden Spielern keine Steine in den Weg legen würde, sollte ein interessierter Klub zahlungswillig sein. Bei Silva wäre "Dortmund nicht abgeneigt, wenn ein Angebot in Richtung 20 Millionen Euro reinflattert", auch bei Chukwuemeka würde eine ähnliche hohe Summe die BVB-Bosse wohl zufriedenstellen.
Zumindest in Sachen Spielzeit dürfte die kommende Saison für beide wohl ähnlich schwierig werden wie schon letztes Jahr. Im Angriff hat sich der BVB mit Konstantinos Karetsas und Giannis Konstantelias hochkarätig verstärkt und auch Guirassy steht, obwohl er zwischenzeitlich mit einem Abgang in Verbindung gebracht wurde, nach wie vor in Dortmund unter Vertrag.
In der Mittelfeldzentrale gelten derweil Nationalspieler Felix Nmecha und der in der Vorbereitung stark aufspielende Jude Bellingham zunächst als gesetzt, wobei mit Joey Veerman von der PSV Eindhoven ein zusätzlicher Spieler für diese Position verpflichtet wurde.
Im Falle von Silva soll es sogar bereits erste konkrete Interessenten geben. Wie die Bild mit Bezug auf den spanischen TV-Sender 101TV aus Sevilla berichtet, sei eine Delegation von Real Betis Anfang der Woche nach Dortmund gereist, um einen Wechsel des portugiesischen Stürmers nach Spanien zu forcieren.
Demnach hätten die Klubverantwortlichen um Ramon Alarcon Rubiales und Alvaro Ladron den 24-Jährigen als "Transferziel Nummer eins" auserkoren. Allerdings würden sie ein Leihgeschäft mit anschließender Kaufoption, die bei Erreichen bestimmter sportlicher Ziele zur Kaufpflicht wird, bevorzugen. Neben Real Betis soll auch Real Sociedad ein Auge auf den einmaligen portugiesischen Nationalspieler geworfen haben.
Intern soll Silva im Verlauf der Sommervorbereitung deutlich gemacht haben, sich der Konkurrenz beim BVB stellen und sich durchsetzen zu wollen. Sein Vertrag in Dortmund läuft noch bis 2030. Sollte es Silva am Ende trotz allem wegziehen, müsste der BVB noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden.
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