FC Liverpool: Warum Bradley Barcola die Nummer '29' trägt | Goal.com Deutschland

Der FC Liverpool steht kurz vor seinem Königstransfer des Sommers: Laut übereinstimmender Medienberichte haben sich die Reds mit PSG auf einen Wechsel von Bradley Barcola verständigt. Für eine kolportierte Ablöse von 140 Millionen Euro soll der französische Nationalspieler auf der Zielgeraden der Transferperiode an der Anfield Road aufschlagen. Er soll bereits in England weilen und dort in den kommenden Stunden den Medizincheck absolvieren. Liverpools neuer Cheftrainer Andoni Iraola wird also seine gewünschte Verstärkung für die offensiven Außenbahnen bekommen.
Der Deal ist noch nicht fix, also ist auch noch nicht sicher, mit welcher Barcola künftig in der Premier League auflaufen wird. Allerdings spricht viel dafür, dass es nicht etwa die 11 wird, die jahrelang Superstar Mohamed Salah trug und die nach dessen Abgang zu Trabzonspor in die Süper Lig frei ist. Auch andere mögliche Nummern wie die 13, 16, 17, 24 oder 26 sind nicht wahrscheinlich. Stattdessen dürfte sich Barcola für die 29 entscheiden, die zuletzt auch in Paris auf seinem Rücken prangte.
Eine durchaus ungewöhnliche Nummer also für einen etablierten Offensivstar. Aber was steckt dahinter? Barcola lieferte dazu bereits 2025 in einem Interview mit Club Legacyz die Erklärung. Die 29 ist demnach eine Hommage an den fiktiven Charakter Alex Hunter aus der Reihe "The Journey" der Videospielserie FIFA. Auch dieser ging mit der 29 auf Torejagd.
"Das ist eine witzige Geschichte", schilderte Barcola: "Als ich jünger war, habe ich FIFA gespielt. Im Story-Modus mit Alex Hunter wurde diese Nummer für mich zu einem Symbol. Und ich dachte bei mir: 'An dem Tag, an dem ich Profi werde, nehme ich die 29.' Und so war es. Ich hielt mich daran und bin immer dabei geblieben."
Gut für Barcola: Die 29 ist beim FC Liverpool seit geraumer Zeit nicht vergeben. Der letzte, der sie trug, war der brasilianische Mittelfeldspieler Arthur Melo in der Saison 2022/2023. Im Laufe der Jahre war sie zuvor außerdem unter anderem im Besitz von Dominic Solanke und Fabio Borini.
Wann Barcola nach der erwarteten Transferbestätigung erstmals für den mit zwei Remis in die neue Saison gestarteten 20-maligen englischen Meister aufläuft, ist logischerweise offen. Die erste Gelegenheit böte sich am Freitagabend in der Liga gegen Aufsteiger Ipswich Town.
Für Barcola wäre es das erste Engagement im Ausland. Nach seinem Durchbruch als Profi war er 2023 für 45 Millionen Euro Ablöse von Olympique Lyon zu PSG gewechselt. Mit den Hauptstädtern gewann der 23-Jährige unter anderem zweimal die Champions League und drei Meistertitel in der Ligue 1. Barcola, der zuletzt mit Frankreichs Nationalmannschaft an der WM in den USA, Kanada und Mexiko teilnahm, markierte für Paris 39 Treffer in 152 Partien, dazu gelangen ihm noch 37 Vorlagen.
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