Enzo Fernandez meldet sich nach Platzverweis im WM-Finale zu Wort | Goal.com Deutschland

Rotsünder Enzo Fernandez (25) hat sich nach seinem Platzverweis im WM-Finale am Sonntagabend zu Wort gemeldet.
Der Mittelfeldspieler der argentinischen Nationalmannschaft verfasste einen emotionalen Beitrag bei Instagram - in dem er auf seine Gelb-Rote Karte, die maßgeblichen Einfluss auf den Ausgang des Endspiels gegen Spanien (0:1 n.V.) hatte, allerdings nicht einging.
"Mit der Zeit begreift man, dass es etwas viel Größeres gibt als ein Ergebnis", schrieb Fernandez. Der 49-fache Nationalspieler betonte, er gebe seit Jahren alles für die Albiceleste. "Sie zeigt, dass es beim Wettkampf nicht nur ums Gewinnen geht, sondern darum, alles für das Trikot zu geben und niemals aufzugeben. Teil dieser Mannschaft zu sein, die immer ihre Verantwortung übernommen hat, die ihr Bestes gegeben und diese Farben mit Stolz, Bescheidenheit und Engagement verteidigt hat."
Fernandez war nicht nur im Endspiel einer der Protagonisten. Als Stammspieler in der Elf von Trainer Lionel Scaloni (48) war er im Mittelfeldzentrum gesetzt und erzielte jeweils ganz spät wichtige Tore bei den knappen Siegen im Achtelfinale gegen Ägypten (3:2) und in der Vorschlussrunde gegen England (2:1).
Im Endspiel dann sah er in der 82. Minute wegen Meckerns die Gelbe Karte und wurde in der dritten Minute der Nachspielzeit von Schiedsrichter Slavko Vincic (46, Slowenien) nach einem rüden Einsteigen gegen Spanien-Verteidiger Pau Cubarsi (19) vom Platz gestellt. Da stand es noch 0:0. In Unterzahl kassierte Argentinien in der 106. Minute den entscheidenden Treffer durch Spaniens Stürmer Ferran Torres.
Fernandez nutzte seinen Post, um sich bei Argentiniens Anhängern zu bedanken: "Ihr gebt uns überall auf der Welt das Gefühl, zu Hause zu sein." Dazu kündigte er an: "Das Trikot meines Landes zu tragen, ist die größte Ehre meiner Karriere, und ich werde weiterhin jedes Mal alles geben, wenn ich es verteidigen darf."
Wie es für ihn nun nach der Sommerpause weitergeht, ist noch offen. Zwar steht Fernandez noch langfristig beim FC Chelsea unter Vertrag. Allerdings strebt der einstige 121-Millionen-Euro-Einkauf einen Transfer in diesem Sommer an.
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