"Nicht zu lasch sein": Drastische Konsequenzen für handgreifliche Argentinien-Stars gefordert | Goal.com Deutschland

Публикувано на 21 Jul 2026 | Време за четене: 2 минути"Nicht zu lasch sein": Drastische Konsequenzen für handgreifliche Argentinien-Stars gefordert | Goal.com Deutschland

In Podcast 'DAB | Der Audiobeweis Spezial - WM-Edition' von Sky Österreich sprach sich der ehemalige deutsche Nationalspieler dafür aus, keine Milde walten und entsprechende Konsequenzen folgen zu lassen.

Unmittelbar nach der 0:1-Niederlage im WM-Endspiel gegen Spanien hatten die beiden Argentinier Nahuel Molina und Leandro Paredes mit äußerst unschönen Aktionen auf sich aufmerksam gemacht.

Der Außenverteidiger von Atletico Madrid hatte zunächst dem jubelnd vorbeilaufenden und nicht provokant agierenden Rodri ansatzlos einen Faustschlag auf die Brust gegeben. Als Barcas Eric Garcia seinem Teamkollegen zur Hilfe eilen wollte, geriet er wiederum ins Zentrum von Molinas Frust.

Der Argentinier schubste Garcia zu Boden, daraufhin kam Paredes hinzu und attackiert den Spanier mit einem Griff an den Hals. Als mit Gavi erneut ein spanischer Spieler einschreiten wollte, um die Situation zu deeskalieren, kassierte auch er einen Schlag von Paredes und wurde zu Fall gebracht.

Damit sich solch ein schändliches Verhalten nicht wiederhole, müsse man nun hart durchgreifen, argumentiert Hamann: "Ich würde beide ein Jahr sperren und dann sollen sie selber überlegen, ob sie nochmal zurückkommen. Aber so etwas geht nicht."

Für solche Aktionen habe er "kein Verständnis", so der 52-Jährige. "Das muss man ahnden und dabei darf man auch nicht zu lasch sein. Ich würde sie beide zwölf Monate aus dem Verkehr ziehen."

Dabei hätte sich Argentinien im Turnierverlauf aufgrund der starken Leistungen von Superstar Lionel Messi eigentlich eine Menge Sympathien erspielt. "Das wurde größtenteils kaputtgemacht", meinte Hamann.

Wie und ob Molina und Paredes sanktioniert werden, ist noch unklar. In einer Erklärung der FIFA, aus der mehrere internationale Medien, darunter der Sender ESPN, zitieren, heißt es, dass ein Disziplinar- und Ethikstaatsanwalt ernannt worden sei, um mögliche Verstöße im Zusammenhang mit den Vorfällen nach dem Spiel zu untersuchen. Weitere Einzelheiten sollen demnach bekannt gegeben werden, sobald ein entsprechender Bericht vorliege.

Als wesentlich besserer Gewinner präsentierte sich etwa Spaniens Torhüter Unai Simon, der, nachdem sich der Staub etwas gelegt hatte, zu jedem einzelnen Argentinier ging, abklatschte und alles Gute wünschte.


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