Spanien-Star gegen Strafen für Argentiniens Übeltäter Leandro Paredes und Nahuel Molina | Goal.com Deutschland

Публикувано на 22 Jul 2026 | Време за четене: 2 минутиSpanien-Star gegen Strafen für Argentiniens Übeltäter Leandro Paredes und Nahuel Molina | Goal.com Deutschland

Nach dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien kam es zu einigen unrühmlichen Szenen. Mitunter brannten Rotsünder Leandro Paredes die Sicherungen durch. Gavi sprach sich nun aber überraschend gegen Konsequenzen für den Übeltäter aus.

"Ich finde nicht, dass es eine Sanktion geben sollte. Mir ist bewusst, dass dadurch gegenüber den Kindern kein gutes Bild vermittelt wurde, aber zum Fußball gehört nun einmal auch dieser etwas gewalttätigere Teil", sagte der Mittelfeldspieler des FC Barcelona am Dienstag gegenüber Reportern und betonte: "Für mich wäre das Logischste gewesen, ihn im Spiel des Feldes zu verweisen und dann hat es sich. Aber wie gesagt: Ich denke, das ist alles Fußball und so muss der Fußball immer sein."

Was war passiert? Paredes war nach Abpfiff zunächst Eric Garcia angegangen, ehe er sich Gavi vornahm. Zunächst packte ihn der Argentinier am Hals, verpasste ihm einen Stoß und brachte ihm letztlich mit einem Schlag zu Boden. Die Rote Karte sah Paredes, anders als zunächst angenommen worden war, allerdings nicht. Im Bericht von Schiedsrichter Slavko Vincic war zunächst nur eine Gelbe Karte vermerkt.

Am Montag erklärte die FIFA jedoch, dass die Disziplinarkommission des Weltverbandes "einen Disziplinar- und Ethikermittler ernannt" habe, "um mögliche Verstöße gegen den FIFA-Disziplinarcode im Zusammenhang mit den Vorfällen nach dem Spiel zu untersuchen".

Neben Paredes könnten sich die Ermittlungen auch gegen Nahuel Molina und Co-Trainer Roberto Ayala wegen möglichen Fehlverhaltens richten. Aufnahmen zeigen, wie Molina den jubelnd vorbeilaufenden und nicht provokant agierenden Rodri ansatzlos einen Faustschlag auf die Brust gegeben hatte, was letztlich der Auslöser für die schändliche Aktion von Paredes gegen Gavi war. Ayala hatte hingegen Dani Olmo eine Faustschlag verpasst, was ein anderer Videoclip zeigte.

Im Gegensatz zu Gavi forderten im Nachgang zahlreiche Experten und Ex-Profis ein Nachspiel für Argentiniens Rüpel. Didi Hamann forderte gar eine drakonische Strafe für Paredes und Molina. "Ich würde beide ein Jahr sperren und dann sollen sie selber überlegen, ob sie nochmal zurückkommen. Aber so etwas geht nicht", sagte er im Podcast 'DAB | Der Audiobeweis Spezial - WM-Edition' von Sky Österreich.

Obwohl Argentinien eine äußerst harte Gangart an den Tag gelegt hatte, kassierte während der offiziellen Spielzeit nur Enzo Fernandez einen Platzverweis. Der Mittelfeldspieler des FC Chelsea hatte zunächst in Minute 82 wegen Meckerns die Gelbe Karte gesehen und wurde letztlich in der Nachspielzeit von vom slowenischen Unparteiischen nach einem rüden Einsteigen gegen Pau Cubarsi vom Platz gestellt. Inzwischen hat sich Fernandez zur 0:1-Niederlage seiner Mannschaft zu Wort gemeldet, ging dabei nicht auf seine Gelb-Rote-Karte ein.


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