Wechselt Nadiem Amiri innerhalb der Bundesliga? Topklub wohl mit Nationalspieler einig | Goal.com Deutschland

Публикувано на 29 Jul 2026 | Време за четене: 2 минутиWechselt Nadiem Amiri innerhalb der Bundesliga? Topklub wohl mit Nationalspieler einig | Goal.com Deutschland

Nadiem Amiri steht offenbar vor einem Wechsel innerhalb der Bundesliga vom 1. FSV Mainz 05 zu RB Leipzig.

Hatte die Sport Bild Anfang Juli bereits von einem Leipziger Interesse an Amiri berichtet, legt das Blatt nun nach: RB soll mittlerweile eine grundsätzliche Einigung mit dem 29-Jährigen erzielt haben. Und auch in den Verhandlungen mit Mainz sehe es gut aus, dass man demnächst zueinander finde. Als Ablöse würden dem Vernehmen nach zwischen 15 und 20 Millionen Euro fällig werden.

Ein Problem muss dabei vor finaler Abwicklung des Transfers laut Sport Bild allerdings noch gelöst werden. Leipzigs Kader sei derzeit zu groß, daher müssen zunächst zwingend noch Spieler abgegeben werden, um die Amiri-Verpflichtung über die Bühne bringen zu können. Für einen Verkauf kommt allen voran der in den vergangenen eineinhalb Jahren stets verliehene (zunächst an Torino, dann an Napoli) Eljif Elmas in Frage. Der Mittelfeldspieler soll möglichst verkauft werden, unter anderem Besiktas meldet wohl Interesse an.

Anders stellt sich die Lage bei Arthur Vermeeren dar. Den Belgier hatte Leipzig vergangene Saison an Olympique Marseille verliehen und ursprünglich sah der Plan vor, mit Vermeeren diesen Sommer wichtige Einnahmen zu erzielen. Laut Sport Bild soll der 21-Jährige den neuen Trainer Martin Demichelis in der bisherigen Vorbereitung allerdings enorm überzeugt haben, könnte also doch bleiben. Direkten Einfluss auf die Amiri-Bemühungen hätte das wohl nicht, da Vermeeren eher Sechser als Achter ist. Von Letzteren will Demichelis dem Vernehmen nach künftig zwei aufbieten, hier sieht er Amiri offenbar als perfekte Ergänzung zum gesetzten Christoph Baumgartner (der mit Oberschenkelverletzung aber voraussichtlich noch bis Ende Oktober ausfällt) und Assan Ouedraogo.

Ein weiterer Kandidat, der für eine Ausdünnung des Kaders im Raum steht, ist indes Conrad Harder. Obwohl erst im vergangenen Sommer für 24 Millionen Euro Ablöse von Sporting Lissabon verpflichtet, gilt der 21-jährige Mittelstürmer nach einer durchwachsenen ersten Saison als Abgangskandidat. Laut Sport Bild problematisch: Zwar habe Harder einen Markt in Europa, allerdings wolle er trotz der geringen Einsatzzeiten nicht zwingend wechseln. Sein Vertrag in Leipzig läuft noch bis 2030.

Für Amiri wäre ein Wechsel zu RB nach der erfreulichen Entwicklung während seiner bisher zweieinhalb Jahre in Mainz die Rückkehr zu einem Champions-League-Klub. Mit Leipzig würde er kommende Saison in der Königsklasse vertreten sein, zudem winkt ihm mit 29 sein voraussichtlich letzter richtig großer Vertrag. Sportlich könnte er sich bei RB indes besser im Fokus der Nationalmannschaft halten als in Mainz.

Als Joker im zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste (2:1) inklusive schönem Assist für Deniz Undavs Ausgleichstreffer war Amiri einer der wenigen Lichtblicke der enttäuschenden WM des DFB-Teams. Beim Sechzehntelfinal-Aus gegen Paraguay brachte Ex-Trainer Julian Nagelsmann ihn erst zehn Minuten vor Ende der Verlängerung ins Spiel, ausrichten konnte er nichts mehr. Allerdings übernahm er im Elfmeterschießen Verantwortung und traf.

Mit seiner intensiven Spielweise würde Amiri nicht nur gut zu Leipzig passen, sondern mutmaßlich auch zu dem Stil, den der neue Bundestrainer Jürgen Klopp in der Nationalmannschaft künftig prägen will. Konstant gute Leistungen für einen Topklub wie Leipzig würden Amiris Aussichten darauf, sich weiterhin im DFB-Team festzubeißen, sicherlich verbessern.


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