Er wechselte für 16 Millionen Euro: Bahnt sich bei Werder Bremen ein spektakulärer Transfer an? | Goal.com Deutschland

Wie Transferjournalist Gianluca Di Marzio berichtet, soll der 26 Jahre junge Thijs Dallinga Werders Offensive verstärken.
Bis dato kamen für die Mittelstürmerposition der Schweizer WM-Fahrer Cedric Itten (ablösefrei von Fortuna Düsseldorf, 15 Tore in 30 Spielen) und Kenny Quetant (drei Millionen Euro von Le Havre). Zudem kehrte Dawid Kownacki von seiner Leihe bei Hertha BSC zurück, soll aber noch vor Ende der Transferphase verkauft werden.
Dallinga wechselte 2024 vom FC Toulouse für satte 16 Millionen Euro zum FC Bologna, konnte dort aber die hohen Erwartungen nicht ansatzweise erfüllen. In 80 Pflichtspielen erzielte er lediglich zwölf Tore (acht Vorlagen). Seit seinem Debüt im November 2023 ist er auch in der niederländischen Nationalmannschaft außen vor.
Die üppige Ablöse für Dallinga könnte Werder dann stemmen, wenn sich auf der Abgangsseite noch was tut. Diesbezüglich liegt der Fokus klar auf Innenverteidiger-Juwel Karim Coulibaly. Ein Verkauf sei laut Deichstube fest vorgesehen, Interessenten für ein lukratives Geschäft stünden Schlange.
Zwar dürften es am Ende nicht die schon einmal kolportierten 40 Millionen Euro werden, dennoch wird Coulibaly den Werderanern eine üppige Millionensumme in die Kasse spülen, sollte er tatsächlich gehen. Der bislang teuerste Verkauf der Klubgeschichte datiert aus dem Sommer 2009, als der legendäre Diego für 27 Millionen Euro zu Juventus wechselte.
Für Ersatz in der Innenverteidigung ist derweil schon gesorgt, Bremen verpflichtete im Sommer Oskar Wojcik für drei Millionen Euro von Cracovia.
Dass Dallinga tatsächlich aus Bologna an den Osterdeich wechselt, ist laut Di Marzio aber längst nicht entschieden. Ein weiterer Bundesligist soll ein Auge auf den Niederlänger geworfen haben und den Werderanern im Transferpoker das Leben schwer machen.
Laut Di Marzio sei lediglich sicher, dass Dallinga Bologna nach zwei Jahren und trotz Vertrags bis 2028 in diesem Sommer verlassen wird. Als Alternativen für den Werder-Sturm nannte der Italiener derweil Tomas Bobcek von Gdansk und Alexis Cuello von San Lorenzo.
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