Besondere Verbindung: Bundesliga-Star bringt sich bereits bei Jürgen Klopp für DFB-Team in Stellung | Goal.com Deutschland

Obwohl Jürgen Klopp noch gar nicht offiziell als neuer Bundestrainer vorgestellt wurde, bringt sich Rocco Reitz von RB Leipzig bereits für künftige DFB-Aufgaben in Stellung.
"Ich glaube, von jedem ist es das Ziel, irgendwann mal Nationalspieler zu sein. Das ist auch auf meiner Liste", sagte der Neuzugang der Sachsen bei seiner Vorstellung.
Interessant: Für den 20 Millionen Euro schweren Wechsel des Mittelfeldspielers von Borussia Mönchengladbach nach Leipzig war Klopp mitverantwortlich. Dem Vernehmen nach soll der designierte Nachfolger von Julian Nagelsmann in seiner Funktion als Head of Global Soccer von Red Bull die Reitz-Verpflichtung mit eingefädelt haben. Insbesondere dessen Lauf- und Zweikampfstärke sei in Leipzigs Führungsetage um Klopp ausschlaggebend für den Transfer gewesen.
Der Wechsel zu Leipzig hatte in Gladbachs Fanlager für jede Menge Unmut gesorgt. Die Situation eskalierte beim direkten Bundesliga-Duell im April. "Wer das hier will, darf niemals unser Kapitän sein", stand auf einem Transparent in der Kurve der Fohlen geschrieben, die Reitz trotz Kapitänsbinde am Arm konsequent auspfiffen. Brisant: Am 1. Spieltag der neuen Saison kommt es bereits zum Wiedersehen, wenn Leipzig die Borussia empfängt.
Für die deutsche Nationalmannschaft spielte Reitz bislang noch keine Rolle, bestritt zwischen 2023 und 2025 jedoch 17 Spiele für die U21. Die besondere Verbindung zu Klopp könnte ihm nun den Sprung nach oben erleichtern. Nachdem der DFB und Red Bull eine "Einigung gefunden" haben, wie der 59-Jährige in seiner Funktion als MagentaTV-Experte am Rande des WM-Finals verkündete, fehlt nur noch die Unterschrift. "Der Sache" stehe "nichts mehr im Weg", sagte er.
Völlig offen ist derweil noch, wie es für einige altgediente Nationalspieler unter Klopp weitergehen wird. Abgesehen von Manuel Neuer ist noch kein Spieler aus dem Kader zurückgetreten, der abermals bei einer Endrunde bei der Weltmeisterschaft enttäuschte. Kommt es - wie von einigen ehemaligen Nationalspielern und heutigen Experten vehement gefordert - noch zu einer Rücktrittswelle, würde womöglich auch Reitz profitieren. Auf seiner Position gehört allen voran Leon Goretzka zu besagten Kandidaten.
Zunächst muss sich Reitz aber in Leipzig beweisen. Auf dem Platz stand er für die Roten Bullen aber noch nicht. Nach einem schweren Infekt im Sommer befindet sich der 24-Jährige noch im Aufbautraining. "Es war keine leichte Zeit, aber wir sind auf einem guten Weg. Einen genauen Zeitplan gibt es leider nicht. Deswegen ist es schwierig, den genauen Tag vorherzusehen, wo ich wieder 100 Prozent zur Verfügung stehe. Aber die Werte sind alle so, wie sie sein sollen. Ich fühle mich gut. Wir werden jeden Tag mehr machen und dann schauen wir, dass wir da schnell wieder auf den Platz kommen", sagte er.
Orijinal haberi okuyun




