Interne Unstimmigkeiten? Max Eberl muss sich angeblich von engem Vertrauten beim FC Bayern München trennen | Goal.com Deutschland

Der FC Bayern München will sich angeblich von Chefscout Nils Schmadtke trennen und ihn mit Christopher Vivell ersetzen. Das berichtet die Zeitung tz. Schmadtke arbeitet seit 2024 für den deutschen Rekordmeister und soll mittlerweile in der Führungsetage kritisch gesehen werden. Dem Bericht zufolge kommt sein Führungsstil nicht überall gut an, mehrere Scouts hätten den Klub inzwischen verlassen.
Als neuen Verantwortlichen im Scouting wollen die Münchner dem Bericht zufolge Christopher Vivell installieren, der schon als Technischer Direktor für RB Leipzig und Chelsea arbeitete und aktuell bei Manchester United als Chefscout beschäftigt ist. Vivells Vertrag bei den Red Devils läuft noch bis 2027.
Die Leipziger hatte Vivell kurz vor der Ankunft von Max Eberl verlassen, der seinen Job als Geschäftsführer Sport bei RB im Dezember 2022 antrat. Mittlerweile ist Eberl Sportvorstand bei den Münchnern.
Brisant: Eberl und Schmadtke sind seit geraumer Zeit eng miteinander verbunden und arbeiteten auch schon in der Vergangenheit zusammen. Als Schmadtke zwischen 2019 und 2020 als Scout für Borussia Mönchengladbach fungierte, kümmerte sich Eberl um die sportliche Führung der Fohlen. Eberl soll auch maßgeblich dafür verantwortlich gewesen sein, dass Schmadtkes Weg nach München führte.
Dem Bericht der tz zufolge wurde ihm deshalb persönlich mitgeteilt, dass er sich von Schmadtke trennen müsse. Es sei sogar eine der Bedingungen im Zusammenhang mit Eberls Vertragsverlängerung gewesen, die unmittelbar bevorsteht. Sein aktuelles Arbeitspapier ist bis 2027 datiert.
Zudem wäre es nicht der erste Vertraute von Eberl, der seinen Hut nehmen müsste. Erst vor wenigen Monaten hatten sich die Bayern von Markus Weinzierl getrennt, der als Sportlicher Leiter am Campus installiert war.
Vivell, der 2023 schon mit dem FCB in Verbindung gebracht worden war, ist indes für Christoph Freund kein Unbekannter. Beide arbeiteten in Salzburg zusammen. Zuletzt hatte der kicker davon berichtet, dass das Verhältnis zwischen Eberl und Freund - wie das Fachblatt bereits vor wenigen Monaten vermeldete - weiterhin angespannt sei. Womöglich spielt auch Schmadtke in den angeblichen Unstimmigkeiten eine Rolle.
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